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Energiewende beschleunigt sich

Insgesamt liegen erneuerbare Energiequellen damit weltweit vorn, nicht nur beim Zubau. Laut dem britischen Thinktank Ember, den Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) (Paywall) zitiert, lag der Anteil der erzeugten Energie aus diesen Quellen global gesehen bei 34 Prozent. Damit wurde Kohle als führender Energieträger abgelöst, was zukünftig so bleiben dürfte und sich wohl verfestigen wird.

Während das Wachstum erneuerbarer Energien seit 20 Jahren nahezu exponentiell verläuft, stagnierte der Kohleverbrauch seit 1970 – auch bedingt durch die Ausweitung der Ölförderung – und sinkt seit 2015.

Die Gründe für die Entwicklung dürften zu großen Teilen wirtschaftliche sein. Seit 2010 reduzierten sich laut der International Renewable Energy Agency (Irena)(öffnet im neuen Fenster) die Kosten für Solarenergie um 87 Prozent, für Windkraft an Land um 55 Prozent und für Batteriespeicher um 93 Prozent.

Elektrifizierung schreitet voran

Die Entwicklung dürfte sich unter diesen Bedingungen kaum aufhalten lassen, was sich auch am Energiebedarf ablesen lässt. Der Bericht der IEA zeigt, dass 2025 der Strombedarf mehr als doppelt so stark gestiegen ist wie der Gesamtenergiebedarf. Das wird auf die Verbreitung von Elektroautos und alternative, strombasierte Wärmequellen zurückgeführt.

Auch die CO2-Emissionen folgen diesem Trend. Weltweit stieg der Ausstoß im Jahr 2025 nur noch um 0,4 Prozent, während die durchschnittliche Zunahme zwischen 1950 und 2025 bei 2,4 Prozent lag. In China gingen die Emissionen erstmals zurück, in Indien erhöhten sie sich erstmals nicht weiter. Eine Ausnahme stellt lediglich das Jahr 2020 dar, als wegen der Coronapandemie ebenfalls die Emissionen gesunken waren, jedoch durch außergewöhnliche Umstände.


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