Abo
  • IT-Karriere:

IDF 2013: Intel macht mobil

IDF

Die Entwicklerkonferenz IDF soll für Intel der Beginn einer neuen Ära werden, in welcher der Chiphersteller auch bei mobilen Geräten mehr mitzureden hat. Dazu will der neue Konzernchef Mitarbeiter und Kunden mit einer Keynote-Ansprache motivieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Noch kann man das "Inside" nur durch die verschlossenen Türen sehen.
Noch kann man das "Inside" nur durch die verschlossenen Türen sehen. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Am 11. September 2013 wird Intels neuer CEO Brian Krzanich seine erste Rede vor großem Publikum halten. Seine Keynote-Ansprache zur Eröffnung des Intel Developer Forum (IDF) steht unter dem Motto "Mobilizing Intel". Schon dieser Vortragstitel ist ein Eingeständnis, dass Intel im boomenden Markt der Smartphones, Tablets und anderen Geräte bisher nicht dieselbe Bedeutung wie bei konventionellen PCs besitzt. Wäre Intel schon eine voll auf mobile Geräte ausgerichtete Firma, müsste man sie nicht erst noch mobilisieren.

  • ... und mit Polarisationsfilter vor dem Objektiv der Kamera.
  • Dank Bay Trail soll für Intel die Sonne wieder aufgehen.
  • Durchblick durch Technik: Das Moscone Center ohne... (Fotos: Nico Ernst/Golem.de)
Durchblick durch Technik: Das Moscone Center ohne... (Fotos: Nico Ernst/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. S. Siedle & Söhne Telefon- und Telegrafenwerke OHG, Freiburg im Breisgau, Furtwangen im Schwarzwald
  2. Allianz Deutschland AG, München-Unterföhring

Damit das klappt, wird Intel auf dem IDF seine neue Atom-Plattform mit dem Codenamen Bay Trail vorstellen. Da die ersten Tablets damit - Smartphones folgen später - schon Ende 2013 verfügbar sein sollen, hat der Chiphersteller die Vorstellung von Bay Trail schon vor dem IDF angekündigt. Das ist ein ungewöhnlicher Schritt, denn konkret benannt hat das Unternehmen neue Produkte, die auf dem IDF erstmals gezeigt werden sollen, bisher nur selten. Stets war beispielsweise bei den großen x86-CPUs von einer "next generation Intel architecture" die Rede, auch wenn deren Codenamen und große technische Daten schon durch Leaks bekannt waren.

Diesmal will Intel aber offenbar insgesamt etwas transparenter werden, worauf auch der Slogan "Look inside" hindeutet, mit dem das Konferenzzentrum Moscone West schon zwei Tage vor dem IDF dekoriert ist. Wie dem Konferenzprogramm zu entnehmen ist, wird Intel in San Francisco auch seine optischen Verbindungen für Server mit mehreren Dutzend GBit/s vorstellen. Weitere Vorträge drehen sich unter anderem auch um den kommenden Standard DDR4, der nach über sechs Jahren erstmals wieder mehr Tempo und Sparsamkeit beim Hautspeicher bringen soll.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. 3,99€
  4. 2,99€

MarioWario 09. Sep 2013

Ohne Hilfe der US Regierung wird sich Intel gegen ARM-Firmen nicht durchsetzen (siehe...

virtual 09. Sep 2013

..mit dem Encore von Toshiba ein Tablet mit einem der neuen BayTrail-Prozessoren ( dem...


Folgen Sie uns
       


Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Webbrowser: Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking
      Webbrowser
      Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking

      Die großen Browserhersteller Apple, Google und Mozilla versprechen ihren Nutzern Techniken, die das Tracking im Netz erschweren sollen. Doch das stärkt Werbemonopole im Netz und die Methoden verhindern das Tracking nicht.
      Eine Analyse von Sebastian Grüner

      1. Europawahlen Bundeszentrale will Wahl-O-Mat nachbessern
      2. Werbenetzwerke Weitere DSGVO-Untersuchung gegen Google gestartet
      3. WLAN-Tracking Ab Juli 2019 will Londons U-Bahn Smartphones verfolgen

        •  /