Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Ideapad und Ideacentre: AMD Picasso findet Weg in Lenovo-Notebooks und All-in-Ones

Ifa 2019
Immer mehr Hersteller adaptieren AMD-Ryzen-CPUs . Auch Lenovo steckt die Chips in ein Notebook und in ein All-in-One.
/ Oliver Nickel
10 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Lenovo verbaut AMD Picasso im All-in-One. (Bild: Lenovo)
Lenovo verbaut AMD Picasso im All-in-One. Bild: Lenovo

Lenovo hat vor der Elektronikmesse Ifa diverse mobile Geräte und Workstations angekündigt. Dazu zählen auch das Ideapad S540 (PDF)(öffnet im neuen Fenster) und das Ideacentre A540 (PDF)(öffnet im neuen Fenster) , jeweils mit AMD-Ryzen-Chip. Das Notebook ist ein 15,6-Zoll-Gerät, das im traditionellen Clamshell-Chassis verkauft wird. Das Ideacentre A540 ist ein All-in-One mit 24-Zoll-Bildschirm. Beide Produkte wird es alternativ auch mit Intel-CPU geben.

Als Mobil-CPU im Ideapad entscheidet sich Lenovo für den Ryzen 7 3700U, der zu AMD Picasso gehört. Die vier Kerne und acht Threads werden von einer integrierten Vega-10-Grafikeinheit unterstützt. In der Startvariante wird statt des Ryzen 7 ein Ryzen 5 3500 U verwendet, der bei gleicher Kernzahl etwas niedriger taktet. Das Notebook hat zudem 8 oder 16 GByte Arbeitsspeicher und eine 256, 512 oder 1.000 GByte große NVMe-SSD verbaut.

Das 13,3-IPS-Zoll-Display hat eine ungewöhnliche Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln. Am Gehäuse gibt es zwei USB-Typ-C-3.2-Gen-2-Ports und einen USB-A-3.2-Gen-1-Anschluss. Das Gerät funkt im WLAN nach Wi-Fi 5 und per Bluetooth 5.0. Der 56-Wattstunden-Akku soll 16 Stunden lang durchhalten. Obwohl das wenig realistisch scheint, lässt die Kapazität zumindest gute Laufzeiten vermuten.

All-in-One mit AMD-APU

Das Ideacentre setzt ebenfalls auf einen Picasso-Chip. In diesem Fall sind ein Ryzen 5 3400GE, ein Ryzen 3 3200GE oder ein Athlon 300GE konfigurierbar. Diese kombinieren vier Kerne und eine AMD-Radeon RX 540X auf einem System-on-Chip. Damit sollten zwar keine anspruchsvollen Spiele, dafür aber Rendering und Videoschnitt machbar sein. Dazu kommen 4 bis 16 GByte RAM, eine 128 bis 1.000 GByte große SSD und eine 1- bis 2-TByte-HDD.

Die Hardware bringt Lenovo im Standfuß unter. Auf der Rückseite des 24-Zoll-Panels sind dabei drei USB-A-Buchsen, davon aber nur zwei mit 3.2-Gen-2-Geschwindigkeit. Zwei USB-A-2.0-Ports, RJ45 für Gigabit Ethernet und ein SD-Kartenleser sind ebenfalls vorhanden.

Das IPS-Panel selbst misst 24 Zoll und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Per HDMI kann ein weiterer Monitor angeschlossen werden.

Das Ideapad S540 soll ab November 2019 ab 800 Euro verkauft werden. Das Ideacentre A540 soll Ende Oktober erscheinen – ebenfalls ab 800 Euro.


Relevante Themen