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Lenovos Ideapad Miix 700 setzt auf eine Konstruktion, die viele von Microsoft kennen.
Lenovos Ideapad Miix 700 setzt auf eine Konstruktion, die viele von Microsoft kennen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Ideapad Miix 700 im Hands On: Lenovo baut ein Surface

Lenovos Ideapad Miix 700 setzt auf eine Konstruktion, die viele von Microsoft kennen.
Lenovos Ideapad Miix 700 setzt auf eine Konstruktion, die viele von Microsoft kennen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Auf der Intel-Pressekonferenz ist das Lenovo Miix 700 mit neuem Skylake-Prozessor gezeigt worden. Das Tablet mit ansteckbarer Tastatur ähnelt dem Surface Pro 3 von Microsoft frappierend. Wir haben es auf der Ifa ausprobiert.

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Am frühen Morgen wurden die neuen Skylake-Prozessoren von Intel für Notebooks und Tablets angekündigt, die Ifa-Pressekonferenz nutzte der Hersteller, um Geräte mit den Chips zu zeigen, etwa das Ideapad Miix 700 von Lenovo - ein Tablet, das dem Surface Pro 3 sehr ähnelt und das bereits ausprobiert werden durfte.

Die größte Ähnlichkeit mit dem Surface Pro 3 ist der ausklappbare Standfuß: Er ist aber etwas anders konstruiert als der von Microsoft. Das Scharnier ähnelt dem des von uns getesteten Lenovo Yoga Pro 3 und die filigrane Konstruktion ist von außen sehr auffällig. Von der Art und Weise, wie der Standfuß funktioniert, gibt es aber kaum Unterschiede zu Microsofts Konkurrenzprodukt.

  • Das Gelenk kennen wir vom Yoga Pro. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Rest der Konstruktion erinnert hingegen an ein Surface-Tablet von Microsoft. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Selbst das Hochklappen der Tastatur kommt bekannt vor. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hardwareseitig liegt das Ideapad Miix 700 dank des Core M genau zwischen dem Surface 3 und dem Surface 3 Pro. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Das Gelenk kennen wir vom Yoga Pro. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Ähnliches gilt für das Tastaturcover. Es wird wie beim Surface 3 Pro magnetisch befestigt und kann angewinkelt werden, um angenehmer tippen zu können. In der kurzen Zeit, die wir das Gerät nutzen konnten, waren wir überrascht, wie gut die Tastatur ist. Sie gefällt uns besser als die des Surface. Der Druckpunkt der Tasten war angenehm und erinnerte uns an die Tasten des Macbook Pro 13.

Der 12-Zoll-Touchscreen löst laut Datenblatt mit 2.160 x 1.440 Pixeln recht hoch auf. Auf dem Intel-Messestand mit Mischlicht in der Umgebung wirkte die Farbdarstellung des Displays gut und die Hintergrundbeleuchtung recht hell.

Als Prozessor dient ein Skylake-Core-M von Intel, das genaue Modell nannte Intel nicht. Es wird aber vermutlich mehrere Varianten geben, denn Lenovo nennt als Maximum einen Core M7. Da die Core-M-Modelle nur wenig Abwärme haben, kann auch das Lenovo-Tablet passiv gekühlt werden - einen Lüfter gibt es nicht. Auch bei anderen Eigenschaften nennt Lenovo nur das Maximum. Es gibt beispielsweise maximal 256 GByte SSD-Kapazität und 8 GByte RAM. Zur Standardausstattung gehört 2x2-WLAN in der Dual-Band-Ausführung mit 802.11ac sowie Bluetooth 4.0. Wir gehen davon aus, dass dies auch das optionale Bluetooth Smart beinhaltet.

Für ein Tablet ungewöhnlich sind die beiden USB-Anschlüsse in der üblichen Größe, um auch Mäuse oder USB-Sticks anzuschließen. Einer der Ports beherrscht USB 3.0, der andere nur 2.0. Den neuen verdrehsicheren USB-Typ-C-Port hat das Tablet nicht. Um einen Monitor anschließen zu können, besitzt es einen Mini-HDMI-Anschluss. Ein Micro-SD-Kartenslot ist ebenfalls vorhanden.

Bei einem Gewicht von rund 780 Gramm soll das Gerät rund 9 Stunden Akkulaufzeit bieten. Die Verfügbarkeit des Geräts ist bisher nur für die USA bekannt. Ab November soll es dort für 700 US-Dollar zu haben sein. Laut Intel wird der Preis hierzulande 800 Euro betragen. Die genaue Ausstattung beider Einstiegsgeräte ist allerdings noch nicht bekannt. Die Realsense-Kamera von Intel soll es in den USA beispielsweise nur als Option geben.

Fazit

Es sieht aus wie eine dreiste Kopie der Surface-Serie von Microsoft, doch die Unterschiede im Inneren der Geräte gefallen. Der Core M kann passiv gekühlt werden, ohne zu viel Leistung einzubüßen. Lenovo bietet damit ein Gerät an, das die Lücke zwischen dem teuren Surface 3 Pro und dem Atom-basierten Surface 3 füllt. Zudem ist die Anschlussausstattung gut. Auch die Handhabung ist, dank der Surface-ähnlichen Konstruktion, gut.


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Trollfeeder 15. Okt 2015

Ich würde mal abwarten. Kann mir vorstellen das die hochwertigeren Geräte eventuell...

norinofu 03. Sep 2015

hat sich Lenovo beim neuen Logo auch von jemand anderem inspirieren lassen oder...

Taurec42 03. Sep 2015

Stolzer Preise aber schon mal nicht schlecht. Danke!

PaytimeAT 03. Sep 2015

Dass core i7 verbaut ist, ist ein tippfehler von lenovo selbst :)

jjo 02. Sep 2015

damit mach ich mir keine Freunde, aber man kauft kein Android Gerät, egal aus welcher...



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