Abo
  • Services:
Anzeige
Das U840W von Toshiba mit 21:9-Display
Das U840W von Toshiba mit 21:9-Display (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

IDC: Ultrabooks verkaufen sich viel schlechter als erwartet

Das U840W von Toshiba mit 21:9-Display
Das U840W von Toshiba mit 21:9-Display (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

40 Prozent Marktanteil wollte Intel mit den Ultrabooks im Jahr 2012 erzielen. Das ist nicht einmal annähernd erreichbar, meint ein Marktforscher von IDC. Nur rund eine Million der flachen Geräte sollen sich bis Jahresende verkaufen lassen.

Gegenüber Cnet malt der Marktfoscher Jay Chou von IDC ein für Intels Pläne bedrohliches Bild des Notebook-Markts. Der ist nicht nur allgemein rückläufig, insbesondere die Ultrabooks, für die Intel derzeit viel Werbung macht, verkaufen sich äußerst schlecht.

Anzeige

Weltweit sollen laut den Prognosen im Jahr 2012 rund 225 Millionen Notebooks verkauft werden, insgesamt soll davon aber nur eine Million im Ultrabook-Format gehalten sein. Das liegt drastisch unter den ursprünglichen Vorstellungen des Unternehmens Intel, das zur Vorstellung des Ultrabook-Formfaktors auf der Computex 2011 einen Marktanteil von 40 Prozent bis zum Ende des Jahres 2012 angestrebt hatte. Umgerechnet auf die ICD-Prognose kommen die Ultrabooks nur auf gut 0,4 Prozent.

Weder Ivy Bridge noch Windows 8 helfen kurzfristig

Auch die zweite Generation der Ultrabooks mit Ivy-Bridge-CPUs bringen in der zweiten Jahreshälfte keine Verbesserungen, meint Jay Chou. Diese Geräte kommen gerade erst auf den Markt, sollen sich aber ebenso schlecht verkaufen wie die erste Generation. Den IDC-Zahlen zufolge wurden in der ersten Hälfte des Jahres 2012 eine halbe Million Ultrabooks verkauft, und auch in der zweiten Hälfte soll nur die gleiche Anzahl erreicht werden.

Auch die für Oktober geplante Markteinführung von Windows 8 soll nicht unmittelbar helfen, meint der Analyst. Dennoch ist vor allem ein schneller reagierendes und eleganteres Betriebssystem eine der Anforderungen, die Kunden an besonders flache und teure Geräte stellen.

Dass die Ultrabooks bisher zu teuer sind, sieht Chou als Hauptgrund für die schwache Nachfrage. Erst wenn es mehr Geräte unter 700 US-Dollar gibt, kann der Markt seiner Meinung nach in Schwung kommen. Dass designorientierte Notebooks trotz der aktuellen Ultrabook-Flaute ein Erfolg sein können, belegt laut Chou das Macbook Air von Apple. Es hat nach den internen Analysen von IDC einen großen Anteil an den verkauften Macbooks. Genaueres dazu geht aus Apples offiziellen Zahlen (PDF) nicht hervor.

Nachtrag vom 18. Juli 2012, 9:30 Uhr

Gegenüber Cnet hat IDC-Analyst Jay Chou seine Angabe zu den Ultrabook-Stückzahlen widerrufen. Die Zahlen seien nicht endgültig und daher möglicherweise zu niedrig.


eye home zur Startseite
Netspy 20. Jul 2012

Und stell dir vor, dass MacBook Air spiegelt gar nicht sehr.

tilmank 20. Jul 2012

Haarspalterei, ich betrachte jede Aussage als eigene Meinung des aussagenden, solange...

tilmank 20. Jul 2012

Jo. Manchen reichen 80 GB ja völlig aus! Schau mal im Kontext nach, den du nicht mit...

Lala Satalin... 18. Jul 2012

Kann durchaus sein, dass bei dem ein oder anderen Gerät der Magnet zu stark ist.

Lala Satalin... 17. Jul 2012

Console-Only 64 MB ist noch viel, das geht auch runter wie zu DOS-Zeiten. ;) Linux hat...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bundesbank, München
  2. DERMALOG Identification Systems GmbH, Hamburg
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. medavis GmbH, Karlsruhe


Anzeige
Top-Angebote
  1. 30,99€
  2. (heute u. a. mit Soundbars und Heimkinosystemen, ASUS-Notebooks, Sony-Kopfhörern, Garmin...

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

  1. das zeigt wieder mal ganz deutlich: elektroautos...

    bonum | 19:09

  2. Re: Wir brauchen ein OpenSource Wahlsystem

    stiGGG | 19:08

  3. Re: Meine Vision sieht anders aus...

    thinksimple | 19:07

  4. Letzten Sa. bei MM für EUR 90 ein bq Aquaris X5...

    MarioWario | 19:05

  5. Re: 2 GB Arbeitsspeicher = von vorgestern

    SchmuseTigger | 19:03


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel