IDC Studie: Jährlich drei Prozent weniger Boxed-Konsolenspiele erwartet

"Es scheint nicht so, dass alternative Plattformen – Set-Top-Boxen, Internetfernseher und so weiter – in der Position sind, den Kurs der großen drei Konsolenhersteller 2013 oder 2014 grundsätzlich zu stören" , fasst Lewis Ward vom Marktforschungsunternehmen IDC ein Ergebnis einer neuen Studio zum Spielemarkt zusammen. Ward fügt hinzu: "Datenträger werden für die nächsten Jahre der wichtigste Umsatzbringer für Konsolen bleiben." Gerade mal um durchschnittlich drei Prozent jährlich würden laut der Vorschau die Disc-basierten Umsätze für die Konsolen von Microsoft, Sony und Nintendo bis 2016 zurückgehen – was weit unter den Erwartungen einiger anderer Marktbeobachter wäre.
Immerhin: Nach den Erwartungen von IDC wird das für die Branche wichtige Verhältnis von Hardwarekäufen zu den Absätzen von physisch vertriebenen Spielen bei der nächsten Konsolengeneration rund 25 Prozent niedriger sein als bei der Xbox 360, der Playstation 3 und der Wii – Grund sind laut den Marktforschern vor allem Downloads.
Für das laufende Jahr erwartet IDC eine Stagnation des Hardwaremarktes, nachdem es zuvor massive Rückgänge gegeben hatte. 2014 sollen die Umsätze dann wieder signifikant wachsen, wenn bis dahin alle neuen Systeme verfügbar sind. Konkret werden die Forscher bei der Wii U: Bis 2016 findet das Gerät weltweit rund 50 Millionen Käufer, so die Prognose. Die vollständige Studie ist für 4.500 US-Dollar bei IDC(öffnet im neuen Fenster) zu haben.