IDC-Prognose: Notebookmarkt sinkt 2013 schneller als der Desktopmarkt
Für das Jahr 2013 erwartet IDC seiner aktuellen Prognose(öffnet im neuen Fenster) zufolge ein weiteres Sinken der Absatzzahlen. Der Trend ist deutlich und betrifft nicht nur Desktoprechner, sondern auch portable Systeme. Verglichen mit dem Vorjahr werden die verkauften portablen sich um rund 11 Prozent reduzieren, so IDC. In absoluten Zahlen werden dieses Jahr statt 201,1 Millionen nur 178,6 Millionen Einheiten weltweit abgesetzt. Dabei zeigen sich keine großen Unterschiede zwischen Entwicklungs- und Industrieländern.
Bei Desktops gibt es hingegen Unterschiede. In Entwicklungsländern erwartet IDC einen Rückgang von 94,8 auf 85,3 (-10 Prozent) Millionen Einheiten. In Industrieländern sinkt der Wert nicht so deutlich von 53,5 auf 50,3 Millionen (-6 Prozent) Desktoprechner. Zusammengenommen bleibt der Desktopmarkt trotzdem deutlich unter dem Markt portabler PCs, so IDC.
Für die Zukunft wird sich der Trend verstärken. Bis 2017 erwartet IDC zwar ein Sinken der weltweiten Absatzzahlen von rund 349,4 auf dann nur noch 305 Millionen Rechner insgesamt, die Desktops werden bis dahin allerdings nur noch 121 Millionen ausmachen. 2012 waren es noch rund 148,3 und 2013 rund 135,6 Millionen Desktops. Portable Rechner stabilisieren sich hingegen und steigen leicht von den 178,6 Millionen für das Jahr 2013 auf dann 184,1 Millionen.
IDC rechnet zu den portablen Rechnern nur Geräte, deren Tastatur sich nicht abnehmen lässt. Detachables, auch im Notebook-Formfaktor, werden in der Statistik nicht berücksichtigt. Die Geräte können in der Regel auch als leichtes Tablet verwendet werden, gehören zum Teil aber zum PC-Markt.