IDC-Prognose: Notebookmarkt sinkt 2013 schneller als der Desktopmarkt

Das PC-Geschäft wird immer schwächer. Laut IDC-Prognose betrifft das auch das Notebook-Segment, das um teils mehr als 10 Prozent einbricht. Die Verkäufe portabler Rechner sollen sich aber im Laufe der nächsten Jahre wieder erholen. Beim Desktop geht es weiterhin bergab.

Artikel veröffentlicht am ,
Notebooks sind nicht mehr die großen Verkaufsschlager.
Notebooks sind nicht mehr die großen Verkaufsschlager. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Für das Jahr 2013 erwartet IDC seiner aktuellen Prognose zufolge ein weiteres Sinken der Absatzzahlen. Der Trend ist deutlich und betrifft nicht nur Desktoprechner, sondern auch portable Systeme. Verglichen mit dem Vorjahr werden die verkauften portablen sich um rund 11 Prozent reduzieren, so IDC. In absoluten Zahlen werden dieses Jahr statt 201,1 Millionen nur 178,6 Millionen Einheiten weltweit abgesetzt. Dabei zeigen sich keine großen Unterschiede zwischen Entwicklungs- und Industrieländern.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Rems-Murr-Kliniken gGmbH, Winnenden
  2. Senior IT Systemadministrator (m/w/d)
    ASYS Automatisierungssysteme GmbH, Dornstadt
Detailsuche

Bei Desktops gibt es hingegen Unterschiede. In Entwicklungsländern erwartet IDC einen Rückgang von 94,8 auf 85,3 (-10 Prozent) Millionen Einheiten. In Industrieländern sinkt der Wert nicht so deutlich von 53,5 auf 50,3 Millionen (-6 Prozent) Desktoprechner. Zusammengenommen bleibt der Desktopmarkt trotzdem deutlich unter dem Markt portabler PCs, so IDC.

Für die Zukunft wird sich der Trend verstärken. Bis 2017 erwartet IDC zwar ein Sinken der weltweiten Absatzzahlen von rund 349,4 auf dann nur noch 305 Millionen Rechner insgesamt, die Desktops werden bis dahin allerdings nur noch 121 Millionen ausmachen. 2012 waren es noch rund 148,3 und 2013 rund 135,6 Millionen Desktops. Portable Rechner stabilisieren sich hingegen und steigen leicht von den 178,6 Millionen für das Jahr 2013 auf dann 184,1 Millionen.

IDC rechnet zu den portablen Rechnern nur Geräte, deren Tastatur sich nicht abnehmen lässt. Detachables, auch im Notebook-Formfaktor, werden in der Statistik nicht berücksichtigt. Die Geräte können in der Regel auch als leichtes Tablet verwendet werden, gehören zum Teil aber zum PC-Markt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Christo 04. Dez 2013

Sorry, hab ich wohl über lesen. Ich kenne die genauen Beweggründe nicht. Aber in meiner...

Trollversteher 03. Dez 2013

Edit: Also ich hab erst das gleiche, flüssige und schnelle Gefühl bei der Bedienung an...

Trollversteher 03. Dez 2013

Naja, dafür braucht man aber keinen neuen Rechner - neu Grafikkarte rein und gut ist...

elgooG 03. Dez 2013

Nicht, dass so etwas ins Gewicht fallen würden, aber ich bezweifle stark, dass die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Ubisoft: Breakpoint bekommt Ausrüstung aus der Blockchain
    Ubisoft
    Breakpoint bekommt Ausrüstung aus der Blockchain

    Sogar eine Nummer ist digital eingraviert: Ubisoft startet in Ghost Recon Breakpoint ein Experiment mit einzigartigen Helmen und Waffen.

  2. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  3. Tim Cook: Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung
    Tim Cook
    Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung

    Tim Cook soll 2016 in China für Apple lobbyiert haben - der Deal soll 275 Milliarden US-Dollar wert sein. Öffentlich gemacht wurde die Absprache nicht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /