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id Software: Wolfenstein 2 unterstützt FP16 und Vulkan

Vorzeigespiel für AMDs neue Radeon RX Vega: In Wolfenstein 2 nutzt id Software die D3D12- und die Vulkan-Grafikschnittstelle. Dank Async Compute plus FP16-Berechnungen sowie Shader-Intrinsics soll die Bildrate besonders hoch liegen.

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Wolfenstein 2 - The New Colossus
Wolfenstein 2 - The New Colossus (Bild: Bethesda)

AMD hat auf dem Threadripper & Vega Tech Day technische Details zu Wolfenstein 2 - The New Colossus verraten. Das Spiel wird in Form von Radeon Packs mit den neuen RX Vega genannten Grafikkarten ausgeliefert, da Publisher Bethesda mit AMD eine Kooperation eingegangen ist. Dazu gehören spezielle Optimierungen in der id Tech 6, also der Engine von Wolfenstein 2. Technisch ähnelt der Titel dem aktuellen Doom.

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Dieses erschien im Frühling 2016 mit Open GL als Grafikschnittstelle, im Sommer folgte die Unterstützung des Vulkan-API. Davon profitierten Spieler mit schwächeren Prozessoren und AMD-Grafikkarten. Gleiches dürfte für Wolfenstein 2 - The New Colossus gelten, sogar in gesteigertem Maße. Entwickler id Software nutzt erneut Async Compute, was Radeon-Modellen dank paralleler Pipelines mehr Leistung entlockt. Wieder enthalten sind zudem Shader-Intrinsics, womit Hardware-Instruktionen ohne API-Abstraktion angesprochen werden, was ebenfalls für einen Geschwindigkeitszuwachs sorgt.

FP16 als Radeon-Bonus

Neu bei der für Wolfenstein 2 - The New Colossus entwickelten Version der id Tech 6 sind FP16-Berechnungen. Diese erfolgen mit halber Präzision, was bei einigen Shadern zu einer höheren Bildrate führt, ohne dabei die Grafikqualität sichtbar negativ zu beeinflussen. Für was genau id Software auf FP16 statt FP32 setze, sagte AMD nicht. Denkbar wären Post-Processing-Effekte, etwa Bloom. Die Leistung sollte im zweistelligen Prozentbereich steigen, id Software wollte sich dazu noch nicht äußern.

Überraschend kommt der Einsatz von FP16 nicht: Schon vor einigen Wochen sagte Billy Khan, Lead Engine Programmer bei id Software, dass die nächste id-Tech-6-Iteration auf Half-Precision-Shader setzen werde. Abseits von den Radeon RX Vega profitiert davon auch die Playstation 4 Pro, da deren Grafikeinheit in Teilen die Vega-Architektur verwendet. Wieso Wolfenstein 2 - The New Colossus neben Vulkan zusätzlich noch Direct3D 12 nutzt, können wir nur mutmaßen - vielleicht aufgrund von Microsofts Xbox One (X).

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von AMD an der Präsentation in Los Angeles teilgenommen. Die Reisekosten wurden zur Gänze von AMD übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.



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tuxx 01. Aug 2017

Weder Steam noch Denuvo laufen auf der Grafikkarte und moderne Prozessoren sollten...

Keepo 31. Jul 2017

Weil Wolfenstein 2 noch nicht mal released wurde und damit auch nicht als...


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