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id Software: Update für Doom entfernt Denuvo

Spieler im Deathmatch-Multiplayermodus von Doom können nun auch gegen Bots antreten, dazu kommen weitere Änderungen. Außerdem hat das Entwicklerstudio id Software den Anti-Tamper-Schutz Denuvo von der PC-Version des Egoshooters entfernt.
/ Peter Steinlechner
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Die PC-Version von Doom ist nun nicht mehr von Denuvo geschützt (Bild: id Software)
Die PC-Version von Doom ist nun nicht mehr von Denuvo geschützt Bild: id Software

Das Entwicklerstudio id Software hat das fünfte große kostenlose Update für Doom veröffentlicht. Spieler können nun in Deathmatch und Team Deathmatch auch gegen Bots antreten – gemeint sind computergesteuerte Opponenten, mit denen die Gefechte beispielsweise offline für spätere Onlinepartien geübt werden können.

Doom (2016) – Fazit
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Zu den weiteren Neuerungen gehört ein Modus namens Infernal Run, in dem zwei Teams darum kämpfen, einen Ball (eigentlich einen Augapfel) im gegnerischen Tor zu versenken. Dazu kommen eine Erhöhung des maximal erreichbaren Levels sowie eine Reihe von kleineren Optimierungen und Fehlerkorrekturen. Die neuen Inhalte für Doom sind auf allen Plattformen verfügbar.

Nur die PC-Version ist von einer Änderung betroffen, die nicht in den offiziellen Patch Notes(öffnet im neuen Fenster) auftaucht: Die Entwickler haben die Anti-Tamper-Software Denuvo entfernt ( Golem.de war vor kurzem beim Hersteller ). Bei der Community kommt dieser Schritt sehr gut an, weil sie nun etwas mehr Möglichkeiten beim Experimentieren und Modifizieren von Doom hat.

Allerdings war das Actionspiel sowieso bereits Anfang August 2016 gecrackt worden, sodass der Schutz nun auch nicht mehr viel gebracht hat. Doom ist aber weiterhin an ein Konto bei Steam gebunden und darf natürlich nicht beliebig kopiert werden.


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