id Software: Quake Champions bekommt Bots

Trotz bekanntem Namen tut sich der Multiplayershooter Quake Champions angesichts von Fortnite Battle Royale und Pubg schwer: Es gibt zu wenig Spieler. Nun sollen computergesteuerte Gegner und mehr Gore helfen.

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Artwork von Quake Champions
Artwork von Quake Champions (Bild: id Software)

Das Entwicklerstudio id Software hat Bots - also computergesteuerte Gegner - für Quake Champions angekündigt. In einem Video stellt der zuständige Technikchef John Dean die Details vor. Wenn die KI-Krieger fertig sind, sollen sie nicht von menschlichen Mitstreitern zu unterscheiden sein. Sie sollen komplizierte Manöver und Sprünge beherrschen und mit allen Waffen in allen Modi klarkommen.

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Einen Termin für die Veröffentlichung des entsprechenden Updates nennt Dean nicht, er kündigt aber mehrere Phasen an. Zuerst sollen die Bots die grundlegenden Spielmodi beherrschen, etwa Deathmatch und Team Deathmatch. Darin sollen sie mit den meisten, aber nicht mit allen Waffen und Fähigkeiten von Champions umgehen können. Später sollen die weiteren Modi folgen, dann sollen die Bots auch alle Champions steuern können.

Bei der Community dürfte die Ankündigung sehr positiv ankommen, weil sie eines der größten Probleme von Quake Champions lösen dürfte: Es gibt zu wenig Spieler. Auf Steam beschweren sich Käufer der Early-Access-Fassung, dass sie aufgrund der geringen Teilnehmerzahl etwa Probleme beim Matchmaking haben. Die dürften übrigens schlicht daran liegen, dass ein Großteil der potenziellen Kundschaft mit Pubg und Fortnite Battle Royale mehr als ausgelastet ist.

Um mehr Zuspruch zu finden, hat id Software in den vergangenen Tagen noch eine weitere Neuerung für Quake Champions angekündigt: ein Gore-System. Damit ist es dann möglich, die Gegner beim Abschuss in wesentlich kleinere Bestandteile als derzeit zu zerlegen.

Quake Champions befindet sich seit August 2017 im Early Access. Das Spiel kostet 30 Euro für alle Inhalte, alternativ gibt es für 5 Euro eine Schnupperversion mit nur zwei Champions und einem auf 30 Tage beschränkten Zugriff auf die restlichen. Das Programm richtet sich vor allem an E-Sportler; Golem.de hat es im April 2017 ausführlich angespielt.

Die verschiedenen Champions verfügen über eine leicht unterschiedliche Laufgeschwindigkeit, Lebensenergie und Rüstung. Hinzu kommen eine aktive und bis zu drei passive Fähigkeiten. Anarki etwa überlebt dank Spritze etwas länger und kann auf einem Hoverboard durch die Umgebungen gleiten. Nyx verfügt über eine temporäre Tarnung ohne die Option zu schießen, Sorlag spuckt Säure und Visor sieht auf Knopfdruck kurz durch Wände. Das Programm basiert auf einer Mischung aus id-Tech- und Saber-Engine.

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Die Heilige... 08. Mai 2018

Das Spiel ist ganz offiziell nicht fertig und niemand sollte das, aufgrund seines Titels...

Vash 08. Mai 2018

Ob die Bot KI wirklich taugt? Ich hatte zu Zeit von Quake III Arena die Illusion...

teenriot* 08. Mai 2018

Bei Quake Live gibt es aber auch wenig Spieler.

wiseboar 08. Mai 2018

als dieses Multiplayer Zeugs Das Spiel war damals wirklich genial


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