ID.Life-Studie vorgestellt: VW plant elektrischen Kleinwagen für 2025

Für einen Einstiegspreis von 20.000 Euro will VW den ID.Life auf den Markt bringen. Auffallend sind Reißverschlüsse an Motorhaube und Dach.

Artikel veröffentlicht am ,
Die ID.Life-Studie hat Luftkammer-Textilien mit Reißverschlüssen.
Die ID.Life-Studie hat Luftkammer-Textilien mit Reißverschlüssen. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Volkswagen will den Marktstart eines vollelektrischen Kleinwagens um zwei Jahre vorziehen. Der ID.Life soll für einen Einstiegspreis von rund 20.000 Euro schon im Jahr 2025 auf den Markt kommen, teilte der Autokonzern am Montag auf der IAA Mobility in München mit. Eine erste Studie soll "Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit einem außergewöhnlich flexiblen Nutzungskonzept" kombinieren.

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator (m/w/d) mit Schwerpunkt Atlassian Tools
    Versicherungskammer Bayern Versicherungsanstalt des öffentlichen Rechts, München
  2. Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in KI-bezogene Themen im Bereich Digital Public Services
    Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS, Berlin
Detailsuche

Der ID.Life basiert demnach auf einer kleineren, speziell für das Kleinwagensegment entwickelten Variante des Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) von Volkswagen. Erstmals sei damit ein auf MEB-Basis konzipiertes Fahrzeug mit Frontantrieb ausgestattet. Der Frontmotor mit 172 kW (234 PS) beschleunige den ID.Life von null auf 100 km/h in 6,9 Sekunden. Seine 57 kWh-Batterie ermögliche eine Reichweite von rund 400 Kilometern (WLTP).

Auffallend am äußeren Design sind Stoffe an Frontabdeckung und Dach, die sich per Reißverschluss öffnen und schließen lassen. Dieses "Luftkammer-Textil" bestehe zu 100 Prozent aus wiederverwerteten PET-Flaschen. Das individualisierbare und abnehmbare Dach ermögliche Open-Air-Feeling und reduziere das Fahrzeuggewicht.

  • Der ID.Life soll 2025 für einen Einstiegspreis von 20.000 Euro auf den Markt kommen. (Foto: Friedhelm Greis)
  • Die Innenausstattung ist stark reduziert. Es gibt aber eine herausfahrbare Leinwand und einen Videobeamer. (Foto: Friedhelm Greis)
  • Das Platzangebot im Fond sieht beengt aus. (Foto: Friedhelm Greis)
  • Für Fronthaube und Dach gibt es spezielle Luftkammer-Textilien mit Reißverschlüssen. (Foto: Friedhelm Greis)
  • Der ID.Life ist bislang nur eine Studie und kein Produktionsfahrzeug. (Foto: Friedhelm Greis)
Der ID.Life soll 2025 für einen Einstiegspreis von 20.000 Euro auf den Markt kommen. (Foto: Friedhelm Greis)

Die Innenausstattung wirkt sehr puristisch. Hinter dem Lenkrad gibt es ein kleines Display für den Fahrer. Außen- und Innenspiegel werden durch Kameras und ein Display ersetzt. Wesentliche Fahrfunktionen werden über ein Touchbedienfeld auf dem hexagonalen, nach oben offenen Lenkrad gesteuert. Über der Mittelkonsole gibt es hingegen keinen Bildschirm, sondern lediglich einen Smartphone-Halter. Darüber könne beispielsweise die Navigation gesteuert werden.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Laut VW soll sich der ID.Life aber "im Handumdrehen" beispielsweise zu einem Kino oder einer Gaming Lounge umfunktionieren lassen. "Spielkonsole und Beamer sind mit an Bord. Als Bildschirm dient eine Projektionsleinwand, die bei Bedarf aus der Armaturentafel ausfährt", heißt es. Darüber ließen sich Medien abspielen, die auf dem eigenen Smartphone oder Tablet gespeichert seien. Weitere Geräte ließen sich individuell anschließen und würden an einem 230 Volt Anschluss im Innenraum mit Strom versorgt.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Ökologisch angehaucht ist zudem die Innenraumgestaltung. So werde Holz für die Einfassungen von Armaturentafel und Fondsitzbereich mit Artvelours Eco für die Sitzoberflächen und Türverkleidungen kombiniert. "Zudem dienen unter anderem Bio-Öl, Naturkautschuk und Reishülsen als Grundstoffe für die Reifen", schreibt VW.

Besonders flexibel soll auch das Sitzkonzept sein. "So kann die vordere Sitzbank komplett umgelegt werden. Gemeinsam mit der ebenfalls umlegbaren Rückbank sind so von Kinobestuhlung über ein rund zwei Meter langes Bett bis zu einer Cargo-Variante mit maximal nutzbarem Kofferraum zahlreiche Varianten möglich", heißt es.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Harioki 12. Sep 2021 / Themenstart

Gefällt mir richtig gut, auch das Holz im Interieur und andere nachhaltige Materialien...

Martin Elsnee 07. Sep 2021 / Themenstart

Kleiner als der Golf von 2025 bzw der ID.3 eben. Aber für einen ID.1 eigentlich noch zu...

r3bel 07. Sep 2021 / Themenstart

LPT: Weniger am Pritt-Stift schnueffeln

psyemi 07. Sep 2021 / Themenstart

Ich fand den damals echt toll. War mal was anderes.. Verstehe halt nicht warum die Autos...

Lasse Bierstrom 07. Sep 2021 / Themenstart

Nicht alles an PET Flaschen ist PET. Meist gibt es innen eine weitere Schicht, um für...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cupra Urban Rebel
VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
Artikel
  1. Zuschauerzahlen: Netflix gaukelt Offenheit vor
    Zuschauerzahlen
    Netflix gaukelt Offenheit vor

    Netflix hat eine Liste mit den beliebtesten Filmen und Serien veröffentlicht - die Aussagekraft ist gleich null.
    Ein IMHO von Ingo Pakalski

  2. Streaming: Google löscht Android-TV-App, Google-TV-App fehlt
    Streaming
    Google löscht Android-TV-App, Google-TV-App fehlt

    Absurde Situation: Wer ein Android-TV-Gerät mittels Android-App steuern will, hat gegenüber iPhone-Besitzern das Nachsehen.

  3. Tesla Model Y im Test: Die furzende Familienkutsche
    Tesla Model Y im Test
    Die furzende Familienkutsche

    Teslas Model Y ist der Wunschtraum vieler Model-3-Besitzer. Reichweite und Raumangebot überzeugen im Test - doch der Autopilot ist nicht konkurrenzfähig.
    Ein Test von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Nur noch heute: PS5-Gewinnspiel • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /