Abo
  • Services:

ID Buzz und Crozz: Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen

Volkswagen will die US-Serienversionen seiner Elektroautos ID Buzz und Crozz in den USA herstellen. Großserienfahrzeuge könnten nicht importiert werden. Das bedeutet aber nicht, dass die Fahrzeuge ausschließlich dort gebaut werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Volkswagen ID Buzz
Volkswagen ID Buzz (Bild: Volkswagen)

Volkswagen will die Elektro-Modelle I.D. Crozz und I.D. Buzz für den US-Markt vor Ort bauen lassen. "Für eine starke Produktdynamik müssen sie in den USA produziert werden", sagte VWs Nordamerika-Chef Hinrich Woebcken der britischen Publikation Autocar. "Es ist nicht möglich, mit importierten Autos in ein Großserienszenario zu kommen. Wir wollen die Elektromobilität in den USA lokalisieren."

Stellenmarkt
  1. geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG., Zirndorf bei Nürnberg
  2. Bosch Gruppe, Abstatt

Volkswagen wolle den Buzz und Crozz weltweit anbieten, doch für den US-Markt müssten beide Modelle amerikanisiert werden, sagte Woebcken weiter, ohne Details zu nennen.

Der ID Crozz hat einen Allradantrieb mit zwei Elektromotoren, die zusammen eine Systemleistung von 225 kW haben. Der Elektromotor an der Vorderachse hat 75 kW, der an der Hinterachse 150 kW. Die Motoren sind über ein Steuergerät vernetzt, um die Leistung zu verteilen. Das Auto soll eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h erreichen. Der Akku hat eine Kapazität von 83 kWh. Damit soll das Auto laut VW nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) 500 km weit kommen. Das entspricht einer Reichweite von rund 355 km nach dem strengeren Fahrzyklus der US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA). An einer 150-kW-Ladestation soll der Akku in einer halben Stunde zu 80 Prozent geladen werden.

Die Serienversion des ID Buzz, der an den legendären VW-Bus Bulli erinnert, soll auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) von Volkswagen gebaut werden. Technische Details beispielsweise zur Akkureichweite und zur Motorleistung hält VW noch unter Verschluss. Bei der Studie hieß es Anfang 2017, der Bus sei mit Allradantrieb ausgerüstet, wobei jeder der beiden Motoren auf etwa 150 kW (204 PS) komme, was eine enorme Beschleunigung von knapp 5 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h ermöglichen solle. Das Fahrzeug fährt maximal 160 km/h und misst 4,9 x 1,97 x 1,96 Meter. Ob das auch für das Serienfahrzeug gilt, ist nicht bekannt. Zum geplanten Preis des ID Buzz und des ID Crozz wurden keine Angaben gemacht.

Auf der Automobilmesse IAA im September 2017 kündigte VW-Vorstandschef Matthias Müller eine Roadmap E an: VW wolle 70 Milliarden Euro in die Entwicklung von Elektroautos und in die Akkuproduktion investieren. Im Jahr 2025 könnte etwa jedes vierte neue Fahrzeug des Konzerns ein Elektroauto sein.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-60%) 7,99€
  3. 54,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

PiranhA 24. Jul 2018 / Themenstart

Für die Einordnung beim KBA ist meines Wissens nach der Hersteller verantwortlich. Siehe...

picaschaf 21. Jul 2018 / Themenstart

Nein, das habe ich auch nie behauptet ;) Ich fahre selber gerne schnell wenn es die...

Luke321 19. Jul 2018 / Themenstart

Der Hauptunterschied ist, dass der Neo 2019 vom Band läuft und die Werke bereits gebaut...

PiranhA 19. Jul 2018 / Themenstart

Das einzige was ich dazu gefunden habe: http://inside.volkswagen.de/Wie-einst-Kaefer-und...

Hubaaaa 19. Jul 2018 / Themenstart

Ein E-Auto hat deutlich weniger Teile als ein Verbrenner. Den Rest der Posts verstehe ich...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

    •  /