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ID.3 Neo: VW tauft seinen Kompaktstromer um

Volkswagen kündigt den Nachfolger des ID.3 unter neuem Namen an und stattet gleich mehrere bestehende Modelle mit einer frischen Softwaregeneration aus.
/ Michael Linden
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VW ID.3 NEO (Bild: VW)
VW ID.3 NEO Bild: VW

Der VW ID.3 Neo soll Mitte April Weltpremiere feiern(öffnet im neuen Fenster) , vorerst als seriennahe Studie und noch nicht als Serienmodell zum Kauf. Was der neue Name konkret mit sich bringt, dürfte erst mit der offiziellen Vorstellung klarer werden.

Parallel zum neuen Modellnamen bringt Volkswagen eine aktualisierte Softwaregeneration auf den Markt, zunächst für ID.4, ID.5 und ID.7, die ab sofort mit dieser Software bestellbar sind. Das neue Infotainmentsystem namens Innovision enthält einen integrierten App-Store mit Anwendungen aus den Bereichen Audio, Videostreaming, Parken, Laden und Gaming.

Entwicklungsvorstand Kai Grünitz verspricht "mehr Performance und ein besseres Kundenerlebnis" , bleibt dabei aber konkrete Vergleichswerte zum Vorgänger schuldig.

Digitaler Schlüssel und neue Bedientasten

Neu im Angebot ist zudem ein optionaler digitaler Fahrzeugschlüssel per Smartphone oder Smartwatch, ohne separate App. Die Kommunikation läuft per Funk, ähnlich wie beim kontaktlosen Bezahlen. Alle künftigen ID.-Modelle sollen außerdem Drucktasten am Lenkrad bekommen, die die Bedienung verbessern sollen.

Besonders betont wird die Funktion Vehicle-to-Load: Über eine 230-Volt-Steckdose im Innenraum oder einen Adapter an der Ladebuchse lassen sich externe Geräte mit bis zu 3,6 kW direkt aus der Fahrzeugbatterie versorgen, Elektrogrill, Kaffeemaschine oder E-Bike eingeschlossen.

Bei den Einstiegsmodellen ID.4 Pure und ID.5 Pure kommt ein neuer Antrieb namens APP 350 mit 140 kW zum Einsatz. Er soll effizienter sein als der bisherige APP 310 und in Kombination mit einer neuen Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie (58 kWh netto) beim ID.4 bis zu 40 Kilometer mehr Reichweite nach WLTP bringen.

Neue Software auch für Polo und Cross

Volkswagen plant auch die kommenden Kleinwagenmodelle ID. Polo, ID. Polo GTI und ID. Cross mit der neuen Softwaregeneration auszurüsten. Einen Termin nannte der Konzern noch nicht.


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