iCue Link: Corsairs Wasserkühlung braucht nur ein Kabel
Corsair hat auf der Computex das neue iCue Link(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Dieses System soll den PC-Bau wesentlich einfacher machen, indem sämtliche Komponenten von Corsair mit nur einem Microcontroller gesteuert werden. In konkreten Fall handelt es sich um alle Teile für einen wassergekühlten oder luftgekühlten Computer.
Das Sortiment von iCue Link setzt sich also aus diversen 120- und 140-mm-Gehäuselüftern, mehreren AiO-Wasserkühlungen, GPU-Blocks, Wasserreservoirs und anderen Teilen für Wasserkühlungen zusammen. So können etwa auch die Prozessorblöcke mit LC-Panel bestellt werden. Die Teile werden in Reihe geschaltet und nacheinander zusammengesteckt. Anschließend wird ein einzelnes Kabel in den iCue-Link-System-Hub gesteckt.
Software und Hardware von einem Hersteller
Der iCue-Hub enthält einen Microcontroller, mit dem die einzelnen Komponenten und deren RGB-Beleuchtung individuell gesteuert werden können. Zusätzlich muss der Hub seinerseits an das Mainboard und an Strom angeschlossen werden. Insgesamt soll dadurch ein wesentlich einfacheres Kabelmanagement möglich sein.
Der Vorteil ist hier auch, dass weitere Lüfter angeschlossen werden können, auch wenn das Mainboard eigentlich keine Verbinder für weitere Chassis-Lüfter mehr hat. Ein Nachteil: Kunden binden sich bei diesem System an einen Hersteller und dessen Software. Die zentrale Steuerung kann hier in der iCue-App auf dem Desktop durchgeführt werden. Die integriert auch Funktionen für weitere Corsair-Produkte, beispielsweise Mäuse und Tastaturen.
Corsair will die iCue-Link-Produkte ab Juni 2023 verkaufen. Für die GPU- und CPU-Blocks und das Reservoir gibt es bisher noch keinen genauen Termin. Sie sollen ab dem 3. Quartal 2023 kommen. Preise nannte der Hersteller bisher noch nicht.
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