Github-Angestellte fordern Ende der Zusammenarbeit
Der von der Github-Führung geäußerte Standpunkt führt zu Kritik aus den Reihen der Angestellten des Unternehmens. In einem Brief, den Mitarbeiter auf Twitter veröffentlicht haben und den unter anderem die Washington Post erhalten hat, fordern diese klar ein Ende der Zusammenarbeit mit ICE.
Die Mitarbeiter von Github bezeichnen die aktuelle Praxis der Behörde als "Menschenrechtskrise" und verweisen dabei unter anderem auf die Zustände sowie auf Todesfälle unter Kindern und Erwachsenen in den Internierungseinrichtungen.
Wörtlich heißt es in dem Brief: "Software, die von Unternehmen wie uns zur Verfügung gestellt wird, ist ein kritischer Teil der Werkzeuge, mit dem [die ICE, Anm. d. Red.] invasive Überwachungen durchführt, Personen verfolgt und schließlich festnimmt und abschiebt. Die Beweise sind eindeutig, dass die ICE Technologie einsetzt, um Familien und Gemeinschaften zu terrorisieren und die Menschenrechte zu verletzen, unter direkter Verletzung sowohl des nationalen als auch des internationalen Rechts."
In Bezug auf die von Github angekündigte Spende heißt es: "Wir können Menschenleben nicht mit Geld ausgleichen. Es gibt keine Spende, die den Schaden, den die ICE mit Hilfe unserer Arbeitskraft anrichtet, ausgleichen kann."
In den USA fordern Aktivisten und IT-Angestellte schon länger Technikkonzerne wie Microsoft, Amazon oder auch das besonders kritisierte Palantir dazu auf, ihre Zusammenarbeit mit der ICE und anderen Behörden zu beenden. Die aktuelle Zusammenarbeit wird dabei oft mit der Kooperation von IBM mit dem Nazi-Regime verglichen.
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| ICE: Github macht weiter Geschäfte mit US-Einwanderungspolizei |
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Ich verstehe jetzt die grundlegend neue Erkenntnis und Aufregung nicht? Dass Microsoft...
Ich denke, du hast das falsch verstanden: Das Argument ist, dass man gerne auf derartige...