Icarus A4: Der 13,3 Zoll große E-Reader mit Android

Der niederländische Hersteller Icarus will einen großen E-Reader mit E-Ink-Display herstellen, der als Betriebssystem Android verwendet. Das Modell A4 hat eine Bildschirmdiagonale von stolzen 13,3 Zoll und könnte damit einer der größten E-Reader werden. Finanziert ist das Projekt aber noch nicht - Icarus sucht per Crowdfunding(öffnet im neuen Fenster) Unterstützer, um ihn herstellen zu können.

Icarus(öffnet im neuen Fenster) ist im Bereich der Android-Reader mit E-Ink-Display kein Neuling: Der Hersteller hat bereits kleinere Reader verkauft, die alle auf Android basieren. Der Vorteil dabei: Da Googles Play Store auf den Geräten installiert ist, lassen sich beliebige Lese-Apps oder auch Feed-Reader auf dem E-Ink-Display darstellen. Wer also beispielsweise bei Amazon E-Books gekauft hat, kann sich einfach die Kindle-App auf dem Reader installieren.

Display mit E-Inks Mobius-Technik
Der Bildschirm des A4 soll eine Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln haben, was einer Pixeldichte von 150 ppi entspricht. Als E-Paper-Technik kommt E-Inks Mobius-Display zum Einsatz. Der Bildschirm soll nicht nur auf Touch-Eingaben reagieren, sondern auch mit einem mitgelieferten Stift bedienbar sein.
Der eingebaute Flash-Speicher ist 16 GByte groß, der Arbeitsspeicher 1 GByte. Zum verwendeten Prozessor macht Icarus keine Angaben, ebenso wenig zur verwendeten Android-Version. Der A4 soll WLAN und Bluetooth unterstützen, ein Mobilfunkmodem ist nicht vorgesehen. Dank eingebauter Lautsprecher und einer Kopfhörerbuchse kann auf dem Gerät auch Musik gehört werden. Zum Umblättern soll es separate Knöpfe geben.
25.000 Euro sind das Ziel
Um den A4 produzieren zu können, will Icarus 25.000 US-Dollar bei Indiegogo sammeln. Einen Prototyp gibt es bereits. Der A4 kann aktuell für einen Unterstützungsbetrag von 700 US-Dollar zuzüglich Versand reserviert werden. Die Finanzierungskampagne hat ein flexibles Ziel - das heißt, Icarus behält das gesammelte Geld, auch wenn das Ziel verfehlt wird, ohne dass die Unterstützer ein Produkt erhalten. Aktuell steht das Projekt bei einem Betrag von knapp 3.000 US-Dollar.



