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Icann-Bewerbungsrunde 2026:
Was bringt eine eigene Top-Level-Domain?

Bald werden neue Top-Level-Domains vergeben. Eine Bewerbung ist teuer und der Betrieb nicht ohne Risiko. Trotzdem gibt es gute Gründe dafür.
/ Katrin Ohlmer
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Es gibt schon viele Top-Level-Domains - und bald noch mehr. (Bild: EstudioWebDoce / Pixabay)
Es gibt schon viele Top-Level-Domains - und bald noch mehr. Bild: EstudioWebDoce / Pixabay

Bald startet die nächste Bewerbungsrunde für neue Top-Level-Domains (TLDs). Für viele Unternehmen, Städte, Regionen und Communitys ist das ein wichtiger Moment: In einem zunehmend gesättigten digitalen Raum wird das Potenzial, sich mit der eigenen Domain-Endung klar zu positionieren, immer wichtiger – denn eine unverwechselbare Online-Identität ist heute zentral für Sichtbarkeit und Vertrauen.

Die Bewerbungen können ab April 2026 eingereicht werden (die Zulassungen erteilt Icann dann in der zweiten Jahreshälfte 2027), aber es lohnt sich für Unternehmen, Städte, Organisationen und Communitys, sich schon jetzt Gedanken darüber zu machen. Denn die neue Bewerbungsrunde birgt die Chance, digitale Eigenständigkeit zu stärken und sich online klar zu positionieren – so sehen es die Befürworter. Kritiker warnen dagegen vor einer zunehmenden Fragmentierung des Internets, vor Missbrauch und vor den hohen Gebühren, die den Zugang erschweren könnten.

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