Ein Weg, den auch China schon eingeschlagen hat

Doch auch dieser Weg soll künftig versperrt sein: Registrare, deren Geschäftsmodell darauf beruht, ihre Kunden nicht öffentlich zu machen, werden nach Angaben von heise online gezwungen, "die Klardaten der Kunden auch bei der Icann oder einem von der Icann akzeptierten Treuhänder" zu hinterlegen. Andernfalls bekämen sie keine Aufträge von den Registries mehr, weil wiederum deren Akkreditierung durch die Icann auf dem Spiel steht.

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Wer in Zukunft unerkannt eine Domain registrieren will, hat zwei Möglichkeiten: Er muss entweder einen Strohmann einsetzen, der seine eigenen Daten angibt und den Registrar bezahlt. Der Strohmann ist dann allerdings schnell gefasst.

Oder aber der Anmelder gibt eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer an, die zur Validierung erreichbar sind, aber keine Rückschlüsse auf die Identität zulassen. "Für eine kriminelle Organisation dürfte das kein größeres Problem sein", sagt Michael Horn, der sich seit Jahren mit sicherer Kommunikation beschäftigt. "Für einen einzelnen Regierungskritiker, der seine Privatsphäre schützen muss, ist das schon komplizierter".

Der Weg, den die Icann einschlägt, ähnelt dem von China: Vor drei Jahren beschloss die Regierung, nur noch chinesischen Staatsbürgern Domains mit der Endung .cn zu verkaufen. Voraussetzung ist, dass der Antragsteller ein Foto von sich sowie eine Vielzahl persönlicher Informationen einreicht. Ziel war eine noch strengere Kontrolle über den chinesischen Teil des Internets.

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 Icann: Anonyme Domains soll es nicht mehr geben
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Sudo Wonder 17. Mär 2014

https://www.facebook.com/Namecoin.NMC

Hu5eL 16. Apr 2013

So ganz dezentral kann das ganze doch nicht funktionieren, oder verstehe ich das System...

Gaius Baltar 11. Apr 2013

Aber dann könnte die DENIC doch auch sagen ja, tut uns leid, dieser Domain ist...

Endwickler 11. Apr 2013

Du bist aber sehr großzügig, das muss doch noch sicherer gehen. Auf jeden Fall muss zu...



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