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Ein Enhanced Keyboard der Model-M-Reihe von IBM
Ein Enhanced Keyboard der Model-M-Reihe von IBM (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

IBMs Tastaturklassiker im Test: Und ewig klappert die Model M

Ein Enhanced Keyboard der Model-M-Reihe von IBM
Ein Enhanced Keyboard der Model-M-Reihe von IBM (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wenn über mechanische Tastaturen gesprochen wird, fällt unter Enthusiasten irgendwann der Name "Model M": IBMs Tastatur-Klassiker gilt als robustes Keyboard mit charakteristischem Klick. Golem.de hat an einem Modell aus dem Jahr 1992 überprüft, ob die Tastatur wirklich so gut ist, und gibt Tipps zum Kauf.
Ein Test von Tobias Költzsch

Für viele Computernutzer ist eine Tastatur ein Gerät, über das nicht viel nachgedacht wird. Man schließt sie an, tippt, fertig. Es gibt allerdings auch User, die sich stundenlang über Switches und deren verschiedenen Eigenschaften, über Klickgeräusche und die Qualität von Tastaturkappen unterhalten. Oft sind das nicht zwingenderweise Nerds, sondern Nutzer, die die Vorzüge einer mechanischen Tastatur schätzen gelernt haben: Eine bessere Taktilität, ein ausrechenbarer Hubweg und eine direkte Ansprache erhöhen die Tippgeschwindigkeit und können die Fehlerquote sinken lassen.

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Bei Gesprächen unter Tastatur-Fans taucht früher oder später fast immer der Name IBM Model M auf, oft gefolgt von anschließenden Lobpreisungen, die nicht selten an eine kultische Verehrung dieser Tastatur grenzen. IBMs in den 1980er und 1990er Jahren als Nachfolger des weitaus teureren Model F produzierte mechanische Tastatur gilt vielen immer noch als das beste Keyboard, das je hergestellt wurde. Zudem führte IBM mit der Tastatur ein Layout ein, das immer noch als Standard gilt.

  • Eine Model-M-Tastatur von IBM - genau genommen das Enhanced Keyboard (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur stammt aus dem Jahr 1992 und hat ein rundes, weißes Typenschild aus Kunststoff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Model M hat einen charakteristischen "Schwung". (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Model M hat das Tastaturlayout, das wir heute als Standard ansehen, geprägt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das massive Kunststoffgehäuse hat ausklappbare Standfüße. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Modell wurde in Großbritannien hergestellt und wiegt genau zwei Kilogramm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die für Model Ms typische halbrunde Form der Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit aufgeklapptem Standfuß sind die oberen Tasten schon recht steil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Keycaps unserer Model M sind bedruckt, einige Tasten haben eine grüne Schrift. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Keycaps bestehen bis auf wenige Ausnahmen aus zwei Teilen: einer Oberkappe ...
  • ... und einem unteren Teil, der direkt auf dem Switch sitzt. Im Bild gut zu erkennen: die kleine Feder, die namensgebend für den Buckling-Spring-Mechanismus ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Aufgeschraubt zeigt sich, weshalb die Model M so schwer ist: Der Tastaturmechanismus sitzt auf einer massiven Metallplatte. Auch im Bild zu sehen: die schwarzen Kunststoffnieten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptplatine der Model M (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Model M lässt sich nach Lösen von nur vier Schrauben leicht auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Gerät ist mit Hilfe eines Arduino Micros auf USB umgebaut worden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Model M Enhanced Keyboard auf dem Schreibtisch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Eine Model-M-Tastatur von IBM - genau genommen das Enhanced Keyboard (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Golem.de hat sich ein Modell aus dem Jahr 1992 besorgt und untersucht, ob die Verehrung gerechtfertigt ist. Außerdem erklären wir, worauf beim Kauf des Oldtimers geachtet werden muss.

Hohe Fertigungsqualität und besonderer Switch

Der Mythos der Model M beruht auf verschiedenen Faktoren: Zum einen stammt die Tastatur aus einer Zeit, in der ein derartiges Zubehörgerät kein 15-Euro-Artikel war, sondern so viel kostete wie heutzutage ein anständiges Notebook. Entsprechend hoch war der Fertigungsstandard, insbesondere bei den direkt von IBM gebauten Model Ms der 1980er und frühen 1990er Jahre. Die Qualität und die Preise sanken, als die Fertigung später an Lexmark und an Unicomp ausgelagert wurde - dazu später mehr.

Zum anderen unterscheidet sich die Model M durch ihren Schaltermechanismus von anderen Tastaturen mit mechanischen Switches: Sie verwendet die sogenannten Buckling-Spring-Switches, zu Deutsch: Knickfederschalter. Hierbei sitzt eine kleine Feder auf einem Hammer, der sich am unteren Ende des Schaltergehäuses befindet. Drücken wir eine Taste nach unten, drückt diese die Feder durch, bis die Spannung so groß wird, dass sie einknickt. Dabei wird der Hammer am unteren Ende ausgelöst, der den Kontakt auf der Membranschicht schließt: der Buchstabe erscheint auf dem Display.

Ratterratterratter... 

eye home zur Startseite
webaschtl 09. Mai 2017

Habe mehrere Tastaturen "gebraucht", bis ich eine fand, die meinen Gefallen fand...

Themenstart

mehrfachgesperrt 09. Mai 2017

War mein erster Gedanke... Da müsste ich mich explizit zwingen, die Grammatik zu...

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Gaburir 08. Mai 2017

Was es nicht alles gibt : https://deskthority.net/keyboards-f2/model-m-birthdays-t16416.html

Themenstart

SasX 06. Mai 2017

Es macht natürlich keinen Unterschied, es ist und bleibt mechanisch, da durch...

Themenstart

Korschan 05. Mai 2017

Ich habe noch eine Mecha Tastatur mit DIN-Anschluss. Hat jemand eine Anleitung für'n...

Themenstart

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