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Stabile Keycaps aus zwei Teilen

Die meisten Keycaps unserer Model M bestehen aus zwei Teilen: einer Basiskappe und einer beschrifteten Hülse, die darauf gesteckt wird. Diese Hülse ist die eigentliche Kappe. Zusammen mit der Basiskappe bildet die Taste eine äußerst robuste Einheit. Bei einem Defekt kann der obere Teil der Kappe leicht ausgetauscht werden. Ab Mitte der 1990er Jahre waren die Keycaps der Model M nur noch einteilig. Auch bei älteren Modellen wie unserem gibt es einteilige Caps: die der großen Tasten wie Enter oder Shift.

  • Eine Model-M-Tastatur von IBM - genau genommen das Enhanced Keyboard (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur stammt aus dem Jahr 1992 und hat ein rundes, weißes Typenschild aus Kunststoff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Model M hat einen charakteristischen "Schwung". (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Model M hat das Tastaturlayout, das wir heute als Standard ansehen, geprägt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das massive Kunststoffgehäuse hat ausklappbare Standfüße. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Modell wurde in Großbritannien hergestellt und wiegt genau zwei Kilogramm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die für Model Ms typische halbrunde Form der Tastatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit aufgeklapptem Standfuß sind die oberen Tasten schon recht steil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Keycaps unserer Model M sind bedruckt, einige Tasten haben eine grüne Schrift. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Keycaps bestehen bis auf wenige Ausnahmen aus zwei Teilen: einer Oberkappe ...
  • ... und einem unteren Teil, der direkt auf dem Switch sitzt. Im Bild gut zu erkennen: die kleine Feder, die namensgebend für den Buckling-Spring-Mechanismus ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Aufgeschraubt zeigt sich, weshalb die Model M so schwer ist: Der Tastaturmechanismus sitzt auf einer massiven Metallplatte. Auch im Bild zu sehen: die schwarzen Kunststoffnieten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptplatine der Model M (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Model M lässt sich nach Lösen von nur vier Schrauben leicht auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Gerät ist mit Hilfe eines Arduino Micros auf USB umgebaut worden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Model M Enhanced Keyboard auf dem Schreibtisch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Keycaps bestehen bis auf wenige Ausnahmen aus zwei Teilen: einer Oberkappe ...
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Ziehen wir beide Kappenteile ab, schauen wir in ein kleines schwarzes Loch mit einer Feder drin, die sich nicht herausziehen lässt. Am Ende der Feder sitzt der Hammer, der auf die Membran schlägt - in diesem Sinne ist die Model M eigentlich nur eine "halbe" mechanische Tastatur, da sie die gleiche Sensormembran verwendet wie auch Rubber-Dome-Keyboards.

Tastaturgeräusch mit Wiedererkennungswert

Der Klang der Model M ist neben der robusten Bauweise dasjenige Merkmal, das am häufigsten genannt wird, wenn es darum geht, die Tastatur zu beschreiben. Und das zu Recht: Das Klacken klingt verglichen mit Cherry-Switches satt und tief, dabei aber lauter als etwa klickende Futaba-Switches, wie sie unter anderem Chicony verbaute. Als der Autor dieses Textes seine Model M im Büro enthüllte, legten sich verständlicherweise auch zunächst die Stirne der Kollegen in Falten - hatten diese doch gerade erst mit dem hochfrequenten Klackern von Cherrys MX-Blue-Switches im offenen Gehäuse der Poker 3 zu kämpfen gehabt.

Die Model M kommt bei den Kollegen aber besser an als gedacht: Das Klicken ist insgesamt dumpfer, und trotz des metallischen Nachklangs finden die Tischnachbarn den Anschlag weitaus weniger störend als bei der Poker 3. Dennoch gilt auch bei IBMs Tastatur: Weniger ist mehr. Ein harter Anschlag ist nicht nötig; sobald eine Taste der Model M klickt, ist der Kontakt auf der Membran geschlossen und der Buchstabe geschrieben.

Taktile Switches mit 70 Gramm Anpressdruck

Der notwendige Druck zum Auslösen des Klicks - und damit des Buchstabens - ist mit 70 Gramm verhältnismäßig hoch. Trotz der Kraft, die wir verglichen mit einer Laptop-Tastatur beim Tippen aufwenden müssen, ermüden unsere Finger während des Tages nicht. Interessanterweise führt das sonore Klacken der Model M und das ungewohnte, aber sehr angenehme Tippgefühl bei den meisten Testpersonen zu einem positiven Eindruck des Schreibgefühls.

Die Model M ist für Vielschreiber eine hervorragende Tastatur. Der Anschlag ist trotz Kraftaufwand sehr angenehm, die Präzision steigt bei uns zusehends. Natürlich eignet sich ein derartiges taktiles Klick-Keyboard nicht für alle Anwendungen: Gamer dürften mit der Model M nicht glücklich werden.

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 Ratterratterratter...Tipps für den Kauf einer Model M 
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Schrödinger's... 25. Mai 2018

IMHO: Varmilo VA108M mit Cherry Silent Keys.

DooMRunneR 25. Mai 2018

Kenne die Unicomp auch, sind einwandfrei, wie gesagt sind sie bis auf kleinigkeiten am...

webaschtl 09. Mai 2017

Habe mehrere Tastaturen "gebraucht", bis ich eine fand, die meinen Gefallen fand...

mehrfachgesperrt 09. Mai 2017

War mein erster Gedanke... Da müsste ich mich explizit zwingen, die Grammatik zu...

Gaburir 08. Mai 2017

Was es nicht alles gibt : https://deskthority.net/keyboards-f2/model-m-birthdays-t16416.html


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