Abo
  • IT-Karriere:

IBM: Watson versteht Sprache und erstellt Dialoge in Unity-Games

Unity-Spiele profitieren von den Fähigkeiten der Watson-KI. IBMs System kann Sprache erkennen und aus der Tonlage Gefühle interpretieren. Auch ein dynamisches Dialogsystem ist damit möglich. Computergegner werden davon aber noch nicht übernommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Watson für Unity kann dynamische Dialoge erstellen.
Watson für Unity kann dynamische Dialoge erstellen. (Bild: Bioware/IBM/Montage: Golem.de)

IBM bringt seine künstliche Intelligenz Watson mit der Spieleentwicklungsplattform Unity zusammen. Watson kann im Asset Store kostenlos heruntergeladen werden. Wie viele andere Unity-Assets und -Dienste werden dessen Funktionen in der Programmiersprache C# in Anweisungsscripts in Spielprojekte integriert.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Raum Herrenberg
  2. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Köln

Watson für Unity kann in Games mehrere Funktionen übernehmen: Vom Spieler eingegebene Sprache wird beispielsweise vom System erkannt und interpretiert. So können in einem Taktikshooter Sprachbefehle computergesteuerten Squadmitgliedern erteilt werden, die diese auch als solche verstehen. Im Unity-Spiel Star Trek Bridge Crew ist eine solche Funktion bereits eingebaut.

Eine spezielle Unterart der Spracherkennung sind Gefühlszustände. Watson analysiert die Stimmlage und erkennt diese als traurig, besorgt, aufgeregt, fröhlich oder als anderen Ausdruck. Hier eröffnen sich neue Möglichkeiten - sei es nur, um brüllende und fluchende Spieler im Teamchat verstummen zu lassen.

Reaktive Dialoge mit Watson erstellen

Watson kann zusätzlich Bildinhalte in Spielen analysieren und Elemente erkennen - etwa einzelne Körperteile des Spielcharakters oder in ein Spiel durch eine Kamera eingespeiste Bilder. Auch eine Art Chatbot soll es geben. Darüber können Entwickler etwa reaktive Dialoge in Rollenspiele einbauen. Das Einbauen von Dialogbäumen soll laut IBM schnell gehen.

Was bisher anscheinend fehlt, ist eine generelle künstliche Intelligenz, die computergesteuerte Gegner übernimmt und aus den Strategien und Taktiken des Spielers lernt. Möglich wäre in Zukunft eine Watson-KI, die aus Spieldaten lernt, die das System über das Internet sammelt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (PC-Spiele bis zu 85% reduziert)
  2. 14,95€
  3. (-60%) 19,99€
  4. 39,99€

JarJarThomas 21. Feb 2018

Wenn die Kosten relativ hoch sind dann kann es nur funktionieren mit Micropayment aka...


Folgen Sie uns
       


Cepton Lidar angesehen

So funktioniert der Laserscanner des US-Startups Cepton.

Cepton Lidar angesehen Video aufrufen
Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
Mordhau angespielt
Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
Von Peter Steinlechner

  1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  2. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt
  3. Bethesda TES Blades startet in den Early Access

Azure Speech Service: Microsofts Demos entstehen im fensterlosen Nerd-Keller
Azure Speech Service
Microsofts Demos entstehen im fensterlosen Nerd-Keller

Build 2019 Moderne Architektur, große Fenster, ein Zen-Garten: Microsofts Campus wirkt außen modern und aufgeräumt. Präsentationen entstehen trotzdem in einem fensterlosen Raum, in dem sich Hardware und Werkzeug stapeln. Microsoft zeigt dort auch eine ungeskriptete Version seiner Spracherkennungssoftware.
Von Oliver Nickel

  1. Beta Writer Algorithmus schreibt wissenschaftliches Buch
  2. Google Neuer KI-Rat soll Googles ethische Richtlinien umsetzen
  3. Affectiva KI erkennt die Gefühle von Autofahrern

    •  /