IBM und Oracle: China migriert schneller von US-Hardware auf lokale Chips

Immer mehr chinesische Unternehmen wollen anscheinend von amerikanischen Produkten auf lokal hergestellte Hardware setzen. Davon betroffen sind beispielsweise IBM und Oracle, die einen großen Teil ihres Umsatzes in Asien machen. Noch sei die chinesische Technik aber nicht weit genug.

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Chinesische Produkte werden für Chinesen wichtiger denn je.
Chinesische Produkte werden für Chinesen wichtiger denn je. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China sorgen für eine Art Umdenken auf beiden Seiten. Während US-Unternehmen chinesische Hardware meiden, tun dies chinesische Unternehmen wohl mittlerweile auch: So denken laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg viele chinesische Hersteller stark darüber nach, ihre IT-Infrastruktur von lokalen Unternehmen statt von den US-Konzernen Oracle und IBM zu kaufen. Für diese Unternehmen sei der asiatische Markt wichtig. 16 respektive mehr als 20 Prozent des Umsatzes stammen aus dieser Region.

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Das Tech-Startup Pingcap ist eines der lokalen Unternehmen, die den Handelsstreit zu ihrem Vorteil nutzen, für lokale chinesische Produkte werben und selbst von US-Hardware wegmigrieren. Mehr als 300 Kunden betreut die Firma, darunter der Fahrradsharing-Dienst Mobike und der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi. Piingcap bietet beispielsweise auf Mysql basierende Datenbanken wie TiDB an.

Lokal statt international kaufen

"Viele Firmen, die auf Oracle und IBM gesetzt haben, dachten es sei noch ein entfernter Meilenstein, diese zu ersetzen", sagt Pingcap-CEO Huang Dongxu. "Wir schauen uns aber mittlerweile Plan B ernsthaft an". Allerdings seien chinesische Unternehmen laut dem lokalen Analystenunternehmen UOB Kay Hian noch nicht ganz bereit, wettbewerbsfähige Chips zu produzieren. "Wenn sie aber genug gereift sind, werden [viele Unternehmen, Anm. d. Red.] ausländische Chips mit den lokalen ersetzen", sagt die Firma.

Weder IBM noch Oracle haben Bloomberg auf eine Anfrage hin geantwortet. Dass die US-Regierung China wirtschaftlich unter Druck setzt, könnte allerdings zu unerwünschten Ergebnissen und dem schnellen Verlust eines Marktes mit fast 1,4 Milliarden Einwohnern führen.

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Dr.InSide 03. Jul 2019

Auf dem Bild ist der japanische Byodoin-Tempel (Phönix-Halle) aus Uji (Kyoto) zu sehen...

Anonymer Nutzer 27. Jun 2019

Diese Argumentationslinie kommt mir bekannt vor. Andrej Holm wurde, weil er Abhandlungen...

Anonymer Nutzer 27. Jun 2019

"Not macht erfinderisch." Ja, aber nicht "Peitsche macht erfinderisch."

maci23 27. Jun 2019

Die USA habe das längst gemacht, genau so wie wir. Das Problem ist, dass fast alle...

maci23 27. Jun 2019

Ich denke da bekommst du früher einen blauen Daumen, bevor die Rechnung für die USA aufgeht.


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