Abo
  • Services:

IBM: Smartphone als Suchmaschine im Supermarkt

IBM will mit einer neuen Anwendung für Smartphones Onlinehandel und traditionelle Läden miteinander verbinden. Der Kunde soll künftig ein Einkaufsprofil festlegen, das wie ein Filter arbeitet, im Regal die zutreffenden Produkte per Mustererkennung lokalisiert und auf dem Display markiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Einkaufen mit dem Smartphone und einer Mustererkennung von IBM
Einkaufen mit dem Smartphone und einer Mustererkennung von IBM (Bild: Jon Simon/Feature Photo Service/Newscom)

Wer vegan lebt, religiöse Nahrungsvorschriften beachten will, von Unverträglichkeiten und Allergien geplagt ist, krank ist oder einfach nur umweltbewusst essen möchte, kennt das Problem: Das Supermarktsortiment ist riesig, die Inhaltsangaben klein gedruckt oder schlicht nicht ausreichend detailliert.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt
  2. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

Mit einer Smartphone-App und einer Bilderkennung könnten Supermarktkunden künftig einfacher einkaufen. Sie müssen dazu nicht etwa die Bar- oder QR-Codes der einzelnen Produkte einlesen, sondern mit der Kamera des Handys nur das Regal aufnehmen. Die App erfordert eine Registrierung des Kunden, danach kann ein Einkaufsprofil angelegt werden. Beim nächsten Besuch müssen die Kunden ihre App nur noch aktivieren und gegebenenfalls das Profil aktualisieren. Für welche Betriebssysteme IBM die App anbieten will, ist noch nicht bekannt.

Damit das IBM-System funktioniert, müssen Datenbanken angelegt und erweitert werden, die Zusatzinformationen, die der Kunde abfragen kann, enthalten. Neben Inhaltsstoffen könnten auch Preise, Rabatte oder ähnliche Daten einfließen. Kombinationen aus den Suchkriterien sollen sich in der App wie Filter anlegen lassen.

Auf diese Weise könnten zum Beispiel die Müslis im Regal gefunden werden, die wenig Zucker enthalten, hohe Bewertungen erzielten und derzeit im Angebot sind. Auf dem Bildschirm des Smartphones sieht der Kunde den Artikelstandort im Regal, nachdem er es abgefilmt hat.

Die technische Infrastruktur für das System bildet die Software Smarter Commerce von IBM. Stimmt der Anwender zu, können auch Informationen aus seinen sozialen Netzwerken in den Informationsstrom eingebettet werden. Bewertungen oder Kommentare zu Produkten von Freunden könnten so mit einfließen.

Optimierungspotenziale für den Handel

Mit IBMs System wird das Smartphone zur Suchmaschine, die dem Supermarktkunden hilft, die gewünschten Produkte schneller zu finden. Das System soll aber auch zur Kundenbindung genutzt werden und könnte dem Händler helfen, sein Sortiment zu verbessern. Nach Angaben von IBM ließe sich so auch die Anordnung der Waren im Laden verbessern. Kurze Laufwege und eine freie Platzierung der Waren kollidieren jedoch oft mit den Vermarktungsstrategien der Supermärkte und Herstellervorgaben.

Die Augmented-Reality-Anwendung wurde von IBMs Forschungslabor im israelischen Haifa entwickelt. Ein genaues Erscheinungsdatum nannte IBM nicht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate.de
  2. 39,99€ statt 59,99€

matok 03. Jul 2012

Wir reden aber von Supermärkten und nicht von Spezialgeschäften. Die Kundenwünsche in...

Replay 03. Jul 2012

*LOL* Genau, das fehlt noch. Die Pflicht-App beim börsennotierten Unternehmen, um die...

neocron 03. Jul 2012

fuer dich vielleicht, ich wette andere sehen das anders!

Himmerlarschund... 03. Jul 2012

Das ist doch bislang gar nicht in deren Interesse. Du sollst dir doch gefälligst ansehen...

couch 03. Jul 2012

sinnvolle app. die frage ist was sie erkennen wird. für meine bedürfnisse müsste sie alle...


Folgen Sie uns
       


The Cleaners - Interview mit den Regisseuren

Die beiden deutschen Regisseure Moritz Riesewieck und Hans Block schildern im Interview mit Golem.de Hintergründe über ihren Dokumentationsfilm The Cleaners.

The Cleaners - Interview mit den Regisseuren Video aufrufen
Datenschutz-Grundverordnung: Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen
Datenschutz-Grundverordnung
Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen

Ab dem 25. Mai gilt europaweit ein neues Datenschutz-Gesetz, das für Unternehmen neue rechtliche Verpflichtungen schafft. Trotz der nahenden Frist sind viele IT-Firmen schlecht vorbereitet. Wir erklären, was auf Geschäftsführung und Admins zukommt.
Von Jan Weisensee

  1. IT-Konzerne Merkel kritisiert Pläne für europäische Digitalsteuer
  2. EU-Kommission Mehr Transparenz für Suchmaschinen und Online-Plattformen
  3. 2019 Schweiz beginnt UKW-Abschaltung

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

    •  /