• IT-Karriere:
  • Services:

IBM/Open Power Foundation: Power-Prozessoren werden offener

IBM veröffentlicht entscheidende Teile der Prozessor-Architektur Power. Damit entfallen die bisher fälligen Lizenzgebühren. Die Open Power Foundation wird zudem der Linux Foundation beitreten.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
IBM: mehr Power für die Community
IBM: mehr Power für die Community (Bild: Carson Masterson/Unsplash)

Von großen Neuigkeiten hatte Hugh Blemings, Chef der Open Power Foundation, bereits im Vorfeld des Open Power Summit North America gesprochen. Auf der Konferenz wurden nun einschneidende Änderungen für das Konsortium sowie die Power-Architektur angekündigt. Die Organisation soll demnach Teil der Linux Foundation werden und damit zugleich die IEEE Isto verlassen, welcher sie seit 2013 angehört.

Stellenmarkt
  1. Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e. V., München
  2. Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München

IBM kündigte auf der Konferenz zudem an, den Befehlssatz (ISA - Instruction Set Architecture) der Power-Architektur zu veröffentlichen und der Community die Weiterentwicklung zu übergeben - inklusive der Patentrechte. Auf diese Weise könnten Entwickler etwa eigene Prozessordesigns entwerfen. Auch Lizenzgebühren sollen zukünftig entfallen.

Neben der ISA veröffentlicht IBM zudem Architektur-agnostische Referenzdesigns für Open Capi und das Open Memory Interface (OMI). Capi steht dabei für Coherent Accelerator Processor Interface, es handelt sich um eine Brücke, die Prozessoren mit Hardwarebeschleunigern verbindet.

Konkurrenz für Risc-V

Die Nachricht ist auch vor dem Hintergrund der Risc-V-Entwicklung interessant. Einige Beobachter vermuten, der Schritt sei eine Reaktion auf die wachsende Popularität von Risc-V, doch Blemings wiegelt gegenüber dem Onlinemagazin Techrepublic ab. Risc-V arbeite vielmehr komplementär zu Power. Andere sehen eher eine Konkurrenzsituation zu ARM entstehen, das seine IP-Cores bislang kostenpflichtig an Hersteller lizenziert.

Wie Risc-V und ARM setzt auch Power auf eine Risc-Architektur, bringt aber mehr Performance mit und läuft auf existierender und länger eingeführter Hardware. Allerdings gilt die Architektur als kompliziert zu implementieren. Den Vorwurf kennt auch die Open Power Foundation: Um ihn zu widerlegen, hat ein IBM-Ingenieur einen Softcore für die Power-ISA entwickelt, der auf einem Xilinx FPGA läuft, "in ein paar Monaten, in Teilzeit".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Hisense 70-Zoll-LED (2020) für 669,99€, Beats Kopfhörer günstiger)
  2. Am Black Monday bis zu 20 Prozent Rabatt auf TV & Audio
  3. (u. a. Beats Studio3 Over Ear Bluetooth für 189€, Powerbeats Pro kabellose In-Ear-Bluetooth...
  4. (u. a. Crusader Kings III - Royal Edition für 42,99€, Mount & Blade II - Bannerlord für 27...

chewbacca0815 22. Aug 2019

Ja, der Quad-Core ... *schüttel* Der 8-Core ist ganz passabel, der 22-Core macht aber...

chewbacca0815 22. Aug 2019

Yup, den Test kenne ich. Schau mal hier, dann kannst Du die Ergebnisse besser einordnen...

Gormenghast 21. Aug 2019

Das allerdings nur am Rande bemerkt. Neben POWER, RISC-V oder auch SPARC, gibt es noch...

Shred 21. Aug 2019

Dann wäre der Weg ja frei für ein Amiga-Revival auf FPGA-Basis, richtig schön mit AGA...


Folgen Sie uns
       


E-Book-Reader Pocketbook Color im Test

Das Pocketbook Color ist der erste E-Book-Reader mit einem Farbbildschirm. Wir haben uns das Gerät angeschaut.

E-Book-Reader Pocketbook Color im Test Video aufrufen
iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  2. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe
  3. Displayprobleme Grünstich beim iPhone 12 aufgetaucht

Logitech G Pro Superlight im Kurztest: Weniger Gramm um jeden Preis
Logitech G Pro Superlight im Kurztest
Weniger Gramm um jeden Preis

Man nehme das Gehäuse der Logitech G Pro Wireless und spare Gewicht ein, wo es geht. Voilá, fertig ist die Superlight. Ist das sinnvoll?

  1. Ergo M575 im Test Logitechs preiswerter Ergo-Trackball überzeugt
  2. MX Anywhere 3 im Test Logitechs flache Maus bietet viel Komfort
  3. MK295 Logitech macht preisgünstige Tastatur-Maus-Kombo leiser

In eigener Sache: Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800
In eigener Sache
Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800

Mehr Leistung zum gleichen Preis: Der Golem Highend wurde mit dem Ryzen 5 5600X ausgestattet, die Geforce RTX 3070 kann optional durch eine günstigere und schnellere Radeon RX 6800 ersetzt werden.

  1. Video-Coaching für IT-Profis Shifoo geht in die offene Beta
  2. In eigener Sache Golem-PCs mit RTX 3070 günstiger und schneller
  3. In eigener Sache Die konfigurierbaren Golem-PCs sind da

    •  /