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Die Sesame Street kooperiert mit IBM.
Die Sesame Street kooperiert mit IBM. (Bild: Larry Downing/Reuters)

KI stellt das menschliche Selbstbild infrage

Der Schritt, eine Markenkooperation mit einem beliebten TV-Programm einzugehen, ist smart. Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz hat in den vergangenen Jahren Sprünge gemacht, die man vor kurzem noch nicht für möglich gehalten hat. "Die Leistungen von Produkten wie Watson sind so erstaunlich, dass sie unser Selbstbild als Mensch und was uns als solcher ausmacht, teilweise infrage stellen", sagt Matthias Schrader, Chef der Hamburger Digitalagentur Sinner-Schrader.

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Neben den philosophischen Aspekten gebe es ganz konkrete gesellschaftliche Fragen, die wir künftig diskutieren werden, wenn Maschinen zunehmend die Arbeit der sogenannten Wissensarbeiter besser und günstiger erledigen können. "Für die Anbieter wie in diesem Fall IBM ist es daher elementar, das Thema künstliche Intelligenz positiv zu konnotieren. Dafür bietet Sesame Street sicherlich eine geeignete Plattform."

Der IT-Konzern hat somit die Möglichkeit, die jungen Zuschauer schon im Alter von vier bis sechs Jahren in ihrer "grundsätzlichen Haltung zu Kulturtechniken, die ein inhärentes Geschäftsmodell besitzen, zu prägen", sagt Digitalexperte Schrader. Eine Kooperation, die in Deutschland kein geeignetes Vorbild hat.

Andere Marken gehen nicht so weit

Wenige Markenkooperationen gehen einen derart umfassenden Vertrag mit den Fernsehmachern ein. Meist beschränken sie sich auf Präsenzen innerhalb des Fernsehgeschehens, wie beispielsweise der Autobauer Opel oder die Kosmetikmarke Maybelline bei dem TV-Format Germany's Next Topmodel von ProSiebenSat1.

Zu den möglichen Risiken des Zusammenspiels der beiden ungleichen Partner sagt Markenexperte Schrader: "In den 70ern wurde intensiv darüber diskutiert, ob Kinder durch die Sesame Street tatsächlich vorschulrelevante Inhalte lernen oder - getreu dem Marshall McLuhan'schen Motto 'The medium is the message' - eher auf das Fernsehen konditioniert werden. Eine solche Rezeption der Kooperation ist nicht ausgeschlossen - sind Maschinen die besseren Lehrer?"

 IBM-Markenkooperation: Warum Watson in die Sesamstraße zieht

eye home zur Startseite
MFGSparka 27. Mai 2016

Ich glaube da hast du was missverstanden. Die Sesamstraße ist eine Fernsehsendung. Es...

Lord Gamma 26. Mai 2016

IBM-kompatible PCs hieß es da immer. Schon lange ist das aber weniger wichtig. Spätestens...

photoliner 26. Mai 2016

Ernie und Bert, nicht Berni und Ert (schade eigentlich, dass es die beiden nicht mehr...



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