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IBM: Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft

Mit Francisco Partners greift eine große Investmentgruppe zu, das Geschäft mit Watson Health soll laut IBM darunter aber nicht leiden.
/ Marc Sauter
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Francisco Partners übernimmt Assets von IBM Watson Health. (Bild: IBM)
Francisco Partners übernimmt Assets von IBM Watson Health. Bild: IBM

IBM hat ein definitives Abkommen mit Francisco Partners getätigt, diese übernimmt damit diverse Assets von Watson Health(öffnet im neuen Fenster) . Der finanzielle Umfang der Transaktion wurde nicht öffentlich gemacht, laut Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) soll der Preis bei über einer Milliarde US-Dollar liegen.

Die Investmentgruppe mit Sitz in San Francisco erhält damit Zugriff auf diverse Datensätze und Produkte: Diese beinhalten unter anderem die Health Insights(öffnet im neuen Fenster) genannte Lösung, die Market-Scan(öffnet im neuen Fenster) -Sammlung proprietärer anonymisierter Leistungsanspruchsdaten, die evidenzbasierten Erkenntnisse zu Medikamenten namens Micromedex(öffnet im neuen Fenster) und mehr.

Watson Health stellt eine Datenanalyse mit künstlicher Intelligenz und Cloud-Dienste für Arzneimittelhersteller, Behörden, Krankenhäuser sowie Versicherer bereit. Im dritten Quartal 2021 macht die Sparte namens Cognitive Applications einen Umsatz von 1,3 Milliarden US-Dollar und erfuhr damit einen leichten Rückgang (siehe PDF(öffnet im neuen Fenster) ).

Umsatz ohne Gewinn

Auch Watson Health fällt in diesen Geschäftsbereich, wird allerdings mit Cloud & Data Platforms sowie Transaction Processing Platforms verrechnet. Diese beiden Bereiche generieren zusammen nicht nur signifikant mehr Umsatz, sondern vor allem auch Gewinn – wohingegen Watson Health bisher ein Verlustgeschäft(öffnet im neuen Fenster) sein soll. Folgerichtig ist seit Monaten ein Verkauf der Sparte im Gespräch.

Zu Watson Health gehören Marken wie Merge Healthcare, das Mammogramme und MRTs analysiert, Phytel, das bei der Patientenkommunikation hilft, und Truven Health Analytics, das komplexe Gesundheitsdaten analysiert.

Die aktuelle Konzernführung will hingegen im Cloud-Bereich konkurrenzfähiger werden und IBM auf Kernbereiche fokussieren, welche auf AMD- und Intel-Systemen basieren und mit den Power10 überdies eigene Designs für etwa die E1080-Server für diverse Workloads aufweisen.


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