• IT-Karriere:
  • Services:

IBM Deutschland: IBM-Beschäftigte wehren sich in Webex gegen Kündigungen

Eine virtuelle Aktionswoche soll die geplanten Entlassungen bei IBM Deutschland verhindern.

Artikel veröffentlicht am ,
IBM-Gebäude in Chicago, Illinois
IBM-Gebäude in Chicago, Illinois (Bild: Tim Boyle/Getty Images)

Mehrere Tausend IBM-Beschäftigte haben an der laufenden virtuellen Aktionswoche gegen Kündigungen teilgenommen. Das gab die Gewerkschaft Verdi am 4. März 2021 bekannt. Die Aktionswoche lief bis zum Donnerstag über Webex.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Stuttgart
  2. Helios IT Service GmbH, Berlin, Bad Saarow, Burg (bei Magdeburg), Plauen

Es geht aktuell auch um eine neue Tarifrunde. "Dieses Jahr kämpfen wir um alles: Sichere Arbeitsplätze, gute Arbeit und angemessene Gehaltserhöhungen gleichzeitig", sagte Verdi-Konzernbetreuer Bert Stach. Es werde protestiert, gefordert und smarte Alternativen zu den Entlassungen gesucht.

Bei der Aktion Wir erfüllen den Vertrag senden IBM-Beschäftigte ihr Bild in eine Fotopetition und fordern von IBM, statt zu kündigen, ebenfalls zum Vertrag zu stehen.

Weltweit hat der Konzern über 350.000 Beschäftigte. Ende Oktober 2020 wurde berichtet, dass IBM Deutschland im vierten Quartal 2020 mehr als 2.300 Stellen abbauen wolle. Wie Golem.de aus unternehmensnahen Kreisen erfuhr, dürften weltweit im Konzern 30.000 bis 40.000 Arbeitsplätze vernichtet werden, davon um die 10.000 Stellen allein in Europa.

Golem Akademie
  1. Masterclass: Data Science mit Pandas & Python
    9./10. September 2021, online
  2. C++ Clean Code - Best Practices für Programmierer
    7.-11. Juni 2021, online
Weitere IT-Trainings

IBM wird in zwei separate Unternehmen aufgeteilt. Der bisherige Kern wird sich weiterhin auf Software und das Wachstum im Cloud-Bereich konzentrieren. Das neue Unternehmen wird Managed Infrastructure Services anbieten, zu dem auch der technische Support für Rechenzentren und Bare-Metal-Hosting gehören.

IBM prüft aktuell zudem den Verkauf seiner Sparte IBM Watson Health, die Datenanalyse mit künstlicher Intelligenz und Cloud-Dienste für Krankenhäuser, Versicherer, Behörden und Arzneimittelhersteller bereitstellt. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. IBM Watson Health erwirtschaftet einen Umsatz von rund 1 Milliarden US-Dollar im Jahr und ist noch nicht in der Gewinnzone.

In Europa dürfte der wichtigste Watson-Health-Bereich bei IBM Research in Rüschlikon, Schweiz angesiedelt sein. Über einen möglichen Verkaufspreis liegen keine Angaben vor. Die neue Konzernführung will IBM auf Kernbereiche fokussieren und im Cloud-Bereich konkurrenzfähiger werden. Ob es zu einem Verkauf von IBM Watson Health kommt, ist noch nicht sicher.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 35,99€
  2. 2,99€
  3. 4,19€

Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S21 und S21 Plus vorgestellt

Die beiden Grundmodelle von Samsungs Galaxy-S21-Serie kommen ohne abgerundete Displays und mit bekannten Kameras.

Samsung Galaxy S21 und S21 Plus vorgestellt Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /