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IBM B&TS: Protest gegen Kündigungen bei IBM

Die Beschäftigten von IBM Deutschland wehren sich gegen einen neuen Stellenabbau. Zudem werden weltweit bei IBM 1.700 Jobs reduziert.

Artikel veröffentlicht am ,
Abstimmung bei Verdi
Abstimmung bei Verdi (Bild: Verdi)

Die Verdi-Betriebsgruppen protestieren gegen die betriebsbedingten Kündigungen von rund 50 Beschäftigten im Bereich IBM Business & Technology Services (B&TS). Das gab die Gewerkschaft am 12. Juni 2019 bekannt. Alle Gruppen fordern, die Kündigungen unverzüglich zurückzunehmen.

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Die Kündigungen seien für ein Unternehmen, das jährlich Hunderte Millionen Euro an den US-amerikanischen Mutterkonzern überweise, völlig unangemessen. Für die Betroffenen sei im IBM-Konzern offensichtlich ausreichend Arbeit vorhanden, so dass eine Beschäftigung an anderer Stelle möglich wäre.

IBM lagert einen Teil seiner Servicesparte an das IT-Systemhaus Bechtle aus. Die Kooperation sieht vor, dass eine Bechtle-Tochter im Auftrag von IBM Dienstleistungen erbringt. Es geht um Managed Services, das Geschäft mit den Kundenbeziehungen verbleibt jedoch bei dem US-Konzern.

Bechtle ist ein IT-Systemhaus mit Hauptsitz in Neckarsulm, Baden-Württemberg. IBM Global Business Services bietet Systemintegration, Application Management Services, Management- und Strategie-Consulting.

Neue Abbauwelle im Gesamtkonzern

Auf Beschäftigte, die beim Betriebsübergang zu Bechtle von ihrem Recht auf Wahl des Arbeitgebers Gebrauch machten, werde erheblicher Druck ausgeübt. Im Raum stünden Versetzungen und Androhungen von Gehaltskürzungen. "Was hier momentan abgeht, ist die pure Hölle", erklärten Betroffene.

Im Gesamtkonzern gibt es zudem eine weitere Abbauwelle. Dem US-Sender Cnbc erklärte eine mit der Angelegenheit vertraute Person, dass dies etwa 0,5 Prozent der Beschäftigten betreffe. Bei 340.000 Mitarbeitern bedeutet das, dass rund 1.700 Mitarbeiter IBM verlassen sollen. IBM hat den Bericht bestätigt. "Wir werden unser Team weiter neu positionieren, um uns auf die hochwertigen Segmente des IT-Marktes zu konzentrieren", erklärte ein Sprecher.



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