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IAC:
Private chinesische Raketen drängen auf den Weltmarkt

Landspace, der chinesische Hersteller von Raketen , präsentierte sich auf dem Internationalen Astronautischen Kongress in Bremen. Mit ambitionierten Raketenplänen und staatlicher Unterstützung will das Unternehmen internationale Kunden bedienen.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Die chinesische ZQ-2 soll 2020 starten, aber noch ist die Konstruktion der Rakete nicht fertig. (Bild: Landspace)
Die chinesische ZQ-2 soll 2020 starten, aber noch ist die Konstruktion der Rakete nicht fertig. Bild: Landspace

Wenn es um die private Raumfahrt geht, liegt der Gedanke an SpaceX nahe. Nirgendwo hat der Erfolg dieser Firma so viel Eindruck hinterlassen wie in China, das inzwischen das größte Raumfahrtprogramm der Welt hat, gemessen an der Zahl gestarteter Raketen pro Jahr. Dort wurde in den letzten Jahren die politische Grundlage für private Raumfahrtunternehmen gelegt. Eine Reihe von Firmen hat die Möglichkeit zum Bau von Trägerraketen wahrgenommen. Landspace war eines der ersten dieser Unternehmen und steht jetzt kurz vor dem ersten Testflug ihrer ZQ-1 Rakete.

Dabei ist der chinesische Ansatz der privaten Raumfahrt etwas anders als in den USA oder Europa. Die Firmen sind unabhängig und finanzieren sich auf den lokalen Finanzmärkten von China, auf denen auch schon Unternehmen wie Tencent, Sina Weibo oder die Vielzahl von Bikesharing-Unternehmen ihr Kapital gesammelt haben. Die Firmen sind regulatorisch viel näher an den Staat gebunden, werden aber auch viel direkter vom Staat unterstützt. Der Staat versteht diese Unternehmen derzeit als Ergänzung zum eigenen Raumfahrtprogramm, nicht als Ersatz.

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