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IaaS: Openstack Queens unterstützt vGPUs und Container

Mit der aktuellen Veröffentlichung der Openstack-Plattform Queens bietet die Cloud-Software eine bessere Anbindung und Nutzung von Hardwareressourcen, was vor allem für vGPUs und FPGAs gilt. Genutzt werden nun auch Container und die -Orchestrierung Kubernetes.

Artikel veröffentlicht am , Ulrich Bantle/Linux Magazin/
Openstack nutzt jetzt auch Container.
Openstack nutzt jetzt auch Container. (Bild: Aaron Hockley/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Die freie Infrastructure-as-a-Service-Lösung Openstack ist nun in ihrer 17. Version mit dem Codenamen Queens verfügbar. Die aktuelle Version bringt vor allem verbesserte Hardwareunterstützung in der gewünschten Cloud-Umgebung. So können in Openstack Queens Cloud-Anbieter in der Compute-Instanz Nova mittels sogenannter Flavors, also Vorlagen für virtuelle Maschinen (VM), Ressourcen für vGPUs (virtual GPU) festlegen und entsprechend die Unterstützung dafür anfordern. Endnutzer sollen die VMs direkt booten können, die über vGPUs verfügen, etwa um Machine-Learning-Anwendungen zu nutzen.

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Mit dem Cyborg-Framework, das ebenfalls neu im Queens-Release eingeführt wird, steht zudem eine weitere Option zur Verwaltung von Hardwareressourcen zur Verfügung. Darüber lässt sich eine Hardwarebeschleunigung etwa via GPU und FPGA realisieren, indem die Hardware schnell identifiziert und an Instanzen angeheftet werden kann. Die großen proprietären Cloud-Anbieter Amazon, Google und Microsoft Azure bieten bereits ähnliche Möglichkeiten zur Nutzung von Hardware wie vGPUs oder FPGAs.

Rettung für Bare-Metal-Systeme und Containerdienst Zun

Der bei Nova bereits vorhandene Rescue-Modus hält mit dem Queens-Release auch für Bare-Metal-Systeme Einzug. Der Ironic Rescue Mode soll es Nutzern ermöglichen, Fehler bei falsch konfiguriertem Bare-Metal-Knoten zu beheben oder andere schwerwiegende Probleme zu lösen, wie etwa einen verloren gegangenen SSH-Schlüssel. Die Nutzung von Ironic und damit der Einsatz von Bare-Metal-Systemen sei zwischen April und November 2017 von 9 auf 20 Prozent gestiegen, habe die Nutzerumfrage der Openstack-Foundation ergeben.

Neu im Queens-Release ist auch der Containerdienst Zun. Mit dem neu in das Openstack-Ökosystem aufgenommenen Zun-Projekt sollen Anwender Container starten und betreiben können, ohne Server und Cluster administrieren zu müssen. Zun arbeitet mit Openstack-Komponenten Neutron (Netzwerk), Cinder (Blockgeräte), Keystone (Identity) und weiteren Kernelementen der Cloud-Software zusammen.

Mit dem LOCI findet ein weiteres Projekt Aufnahme. Es dient zur Erstellung von Images von Open-Stack-Services, die mit den Spezifikationen der Open Container Initiative kompatibel sind. Die Images lassen sich in Deployment-Tools betreiben. Queens bringt dafür eine weitere Neuerung mit: Openstack-Helm, das eine Sammlung von sogenannten Charts und Werkzeugen bereithält, mit der sich etwa das Lifecycle-Management von Openstack auf Kubernetes verwalten lässt. Helm selbst dient zum Vereinfachen des Aufsetzens komplexer Anwendungen auf Kubernetes.

Weitere Neuerungen finden sich in den Release Notes. Openstack Queens wird das Hauptthema beim Openstack Summit in Vancouver (21. bis 24. Mai 2018) sein. Im November, zum nächsten Release von Openstack, macht der Summit dann erstmals in Deutschland Station und dort in Berlin (13. bis 15. November 2018).



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