IAA Nutzfahrzeuge: Volvo-Bus soll Fußgänger und Radfahrer warnen
Volvo-Busse(öffnet im neuen Fenster) sollen künftig selbstständig auf Fußgänger und Radfahrer achten, um Unfälle zu verhindern. Die Technik wird auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vorgestellt. 2017 soll das System in Europa in Serie gehen.

"Unfälle mit Bussen und ungeschützten Straßennutzern sind selten, doch wenn sie passieren, sind Konsequenzen meist sehr ernst. Um die Risiken zu minimieren, ist es wichtig, dass die Fahrer und jeder, der sich in der Nähe von Bussen bewegt, den Verkehr gut beobachtet. In diesem Kontext soll das Pedestrian and Cyclist Detection System unterstützen" , sagte Volvo-Sicherheitsexperte Peter Danielsson.
Das Pedestrian and Cyclist Detection System beobachtet die Umgebung des Busses kontinuierlich mit Kameras. Wenn es Fußgänger oder Fahrradfahrer entdeckt, wird ein Tonsignal erzeugt, das vor einem sich nähernden Bus warnt. Der Busfahrer erhält parallel Licht- und Tonsignale. Wenn unmittelbare Gefahr droht, wird gehupt.
Volvo hat mit dem System auch den künftigen Verkehr im Blick. Wenn sich Elektrofahrzeuge durchsetzen, wird es für andere Verkehrsteilnehmer schwerer, sich sicher auf den Straßen zu bewegen, weil die Autos so leise sind. Bedarfsweise aktivierte Warntöne könnten die Sicherheit erhöhen.
Die Töne sollen aber beispielsweise Anwohner nicht stören. Der Warnton soll dreifach verglaste Fenster nicht durchdringen, während diese tieffrequente Geräusche von Dieselmotoren durchlassen.
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