Autoindustrie sorgt für verheerende soziale und ökologische Schäden weltweit

In einer Solidaritätserklärung zur Aktion Sand im Getriebe betonen Organisationen wie die Deutsche Umwelthilfe, Campact oder der BUND den Anteil der Autoindustrie an der Klimakrise: "Während Deutschlands CO2-Emissionen in vielen anderen Bereichen zumindest stagnieren, nehmen die Emissionen im Verkehrssektor sogar weiter zu. Obwohl der Handlungsbedarf dort also besonders hoch ist, bremsen Autoindustrie und Politik den Klimaschutz aus."

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Gleichzeitig litten immer mehr Menschen unter dem motorisierten Individualverkehr, der mit CO2-Emissionen, Feinstaubbelastung, Unfällen sowie verstopften Straßen und Innenstädten einhergehe, heißt es in der Erklärung. Doch nicht nur in deutschen Städten: Die Automobilindustrie verursache verheerende soziale und ökologische Schäden weltweit.

Trotz Dieselskandal und stetig wachsenden Klimaprotesten stelle die Autoindustrie getreu dem Motto "Driving Tomorrow" immer größere Geländewagen und Autos im Premiumsegment zur Schau, so die Erklärung. Man sei erschüttert über die Tatenlosigkeit der Bundesregierung.

Weitere Aktionen und Demonstrationen gegen die IAA und für die Verkehrswende

Bei den Blockaden am heutigen Freitag soll es nicht bleiben. Am Samstag, den 11. September folgen eine Großdemonstration sowie eine Fahrrad-Sternfahrt. Letztere hat Startpunkte in Rosenheim, Weilheim, Augsburg und anderen Städten rund um München.

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Diese sind auf einer Karte mit etlichen Zwischenpunkten vermerkt, an denen sich weitere Demonstranten auf ihren Fahrrädern anschließen können. Die Fahrt endet auf der Münchner Theresienwiese mit einer Endkundgebung. Hier startet (um 12 Uhr) und endet auch die Demonstration per pedes. Zur Großdemonstration und Sternfahrt rufen unter anderem die Umweltschutzorganisationen BUND, Greenpeace, Deutsche Umwelthilfe sowie die Naturfreunde Attac, Campact und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (Adfc) auf.

Im Vorfeld hatten sich Aktivisten bereits an mehreren Autobahnbrücken rund um München abgeseilt und Banner mit der Aufschrift "Block IAA" entrollt. Mehrere Autobahnen mussten teilweise gesperrt werden. Neun Demonstranten wurden daraufhin in Präventionshaft genommen und sollen erst mit dem Ende der IAA am 12. September wieder frei kommen.

Auch Greenpeace-Aktivisten protestierten bereits im kalten Wasser vor der IAA mit Bildern von Überschwemmungen und Waldbränden. "Die Klimakrise startet hier", war auf ihren Bannern zu lesen.

Was, wenn wir einfach die Welt retten?: Handeln in der Klimakrise

Letzte Hoffnung für den blauen Planeten

Für uns alle kann man nur hoffen, dass die Aktivisten erfolgreich sind und sich endlich etwas bewegt. Wir wissen seit mindestens 40 Jahren vom menschengemachten Klimawandel - seitdem ist viel passiert, leider fast alles genau in die falsche Richtung. Um die Klimakrise noch halbwegs erträglich für uns und die Umwelt zu gestalten - verhindern lässt sie sich ohnehin nicht mehr, nur noch eindämmen - sind umgehend radikale Schritte notwendig. Ein Weiter-so kann es nicht geben, auch kein Wir-machen-ein-bisschen-was, wie es beim Festhalten am Individualverkehr mit überdimensionierten Elektroautos passiert.

Entsprechend überfällig ist eine umfassende Verkehrswende. Die Konzepte gibt es schon lange, wir müssen sie nur umsetzen. Bisher wurden sie jedoch von Autoindustrie und Politik verhindert, die damit unsere Zukunft auf diesem Planeten verspielen.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

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 IAA: "Die Greenwashing-Party der deutschen Autoindustrie crashen"
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BluePhoenix 17. Sep 2021

Was glaubst Du wohl wieviele Kohlekraftwerke gebaut werden, nur damit wir unser Plastik...

plutoniumsulfat 17. Sep 2021

Vielleicht erklärst du erst mal, wo die angebliche Doppelmoral sein soll. Dafür steht...

plutoniumsulfat 15. Sep 2021

Man könnte auch leichter bauen, ohne Abstriche bei der Sicherheit zu machen. Nur Autos...

plutoniumsulfat 15. Sep 2021

Von der Bevölkerung über 18, also sind eben viele ausgenommen. Noch dazu ist Klima nicht...



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