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i8-Smartphone: Linshof erliegt dem (T)Rubel

Aus und vorbei: Linshof ist geschlossen worden, da die angeblichen Investoren ihre Gelder zurückgezogen haben. Hintergrund soll eine politische Verstrickung sein, die Linshof kurz öffentlich machte.
/ Marc Sauter
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Das i8-Smartphone (Bild: Linshof)
Das i8-Smartphone Bild: Linshof

Die gut versteckte Firma Linshof ist nach eigenen Angaben geschlossen worden, das eckige i8-Smartphone wird zumindest vorerst nicht erscheinen. In einer Stellungnahme(öffnet im neuen Fenster) erläutert Linshof den Hintergrund für die Schließung: Die nicht näher genannten Investoren sollen aufgrund ihrer eigenen, internen Beweggründe die Unterstützung eingestellt haben.

Das ist aber nur die Stellungnahme, die sich derzeit auf der Linshof-Webseite findet. Zuvor(öffnet im neuen Fenster) gab der Wortlaut mehr Informationen preis: Die russischen Investoren hätten das Linshof-Projekt aufgrund der herausfordernden politischen und ökonomischen Beziehung zwischen den EU-Strukturen von Linshof und ihren eigenen geschlossen.

Unser Linshof-Kontakt schrieb uns übrigens durchgehend aus dem Netz von Orange Slovensko, die IP wies auf Bratislava, Slowakei, hin – das Unternehmen selbst will seinen Hauptsitz im nahen Wien gehabt haben.

Der Hinweis in der aktuellen Stellungnahme, Linshof habe nie Vorbestellungen, Spenden oder Gelder von weiteren Investoren angenommen, wird im Original als moralische Kundgebung umschrieben. Anders sieht es beispielsweise beim Xodiom-Smartphone aus, dort nimmt der Hersteller Bitcoins als Zahlung.

Linshof geht in der älteren Stellungnahme auch auf den Projektstatus seiner Geräte ein: Das Tablet hätte sich erst in der Konzeptphase befunden, das i8-Smartphone hingegen wäre als funktionsfähiger Prototyp vorhanden gewesen und Linshof hätte es bereits Partnern gezeigt.

Für die Zukunft wollte Linshof in der älteren Stellungnahme nicht ausschließen, das i8-Smartphone im ursprünglichen Design oder als Teil eines anderen Projekts doch zu produzieren. Bis zum uns versprochenen März-Termin nach dem Mobile World Congress dürfte das aber nicht klappen.


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