i8-Smartphone: Linshof erliegt dem (T)Rubel

Aus und vorbei: Linshof ist geschlossen worden, da die angeblichen Investoren ihre Gelder zurückgezogen haben. Hintergrund soll eine politische Verstrickung sein, die Linshof kurz öffentlich machte.

Artikel veröffentlicht am ,
Das i8-Smartphone
Das i8-Smartphone (Bild: Linshof)

Die gut versteckte Firma Linshof ist nach eigenen Angaben geschlossen worden, das eckige i8-Smartphone wird zumindest vorerst nicht erscheinen. In einer Stellungnahme erläutert Linshof den Hintergrund für die Schließung: Die nicht näher genannten Investoren sollen aufgrund ihrer eigenen, internen Beweggründe die Unterstützung eingestellt haben.

Stellenmarkt
  1. DevOps Engineer (w/m/d)
    Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. Fachinformatiker (m/w/d) für Systemintegration
    protoform® Konrad Hofmann GmbH, Fürth
Detailsuche

Das ist aber nur die Stellungnahme, die sich derzeit auf der Linshof-Webseite findet. Zuvor gab der Wortlaut mehr Informationen preis: Die russischen Investoren hätten das Linshof-Projekt aufgrund der herausfordernden politischen und ökonomischen Beziehung zwischen den EU-Strukturen von Linshof und ihren eigenen geschlossen.

Unser Linshof-Kontakt schrieb uns übrigens durchgehend aus dem Netz von Orange Slovensko, die IP wies auf Bratislava, Slowakei, hin - das Unternehmen selbst will seinen Hauptsitz im nahen Wien gehabt haben.

  • Ursprüngliche Stellungnahme von Linshof (Screenshot: Golem.de)
  • Aktuelle Stellungnahme von Linshof (Screenshot: Golem.de)
Ursprüngliche Stellungnahme von Linshof (Screenshot: Golem.de)

Der Hinweis in der aktuellen Stellungnahme, Linshof habe nie Vorbestellungen, Spenden oder Gelder von weiteren Investoren angenommen, wird im Original als moralische Kundgebung umschrieben. Anders sieht es beispielsweise beim Xodiom-Smartphone aus, dort nimmt der Hersteller Bitcoins als Zahlung.

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Linshof geht in der älteren Stellungnahme auch auf den Projektstatus seiner Geräte ein: Das Tablet hätte sich erst in der Konzeptphase befunden, das i8-Smartphone hingegen wäre als funktionsfähiger Prototyp vorhanden gewesen und Linshof hätte es bereits Partnern gezeigt.

Für die Zukunft wollte Linshof in der älteren Stellungnahme nicht ausschließen, das i8-Smartphone im ursprünglichen Design oder als Teil eines anderen Projekts doch zu produzieren. Bis zum uns versprochenen März-Termin nach dem Mobile World Congress dürfte das aber nicht klappen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ve2000 20. Dez 2014

Jeder wusste das es ein Fake war, auch wir (möglicherweise). Aber wir haben es trotzdem...

aPollO2k 20. Dez 2014

Österreichische Firma mit slowenischen Kontaktmännern, russischen Investoren, US Servern...

plutoniumsulfat 20. Dez 2014

wobei Apple da auch nicht gerade gut dabei ist ;)

Zwangsangemeldet 19. Dez 2014

Naja, eine Tablet-Version ist ja geplant :-) Ansonsten sollte es mehr Highend-Phones mit...

Osolemio 19. Dez 2014

androidnext winfuture notebookcheck netzwelt areamobile techstage chip ...nur die erste...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Nur noch heute: PS5-Gewinnspiel • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /