Abo
  • Services:

i3.metal: AWS bietet Bare-Metal System mit 72 Threads in der Cloud an

i3.metal ist ein neues Angebot von AWS EC2, bei dem der Kunde nur die Hardware mietet. Er kann dann sein eigenes Betriebssystem und andere Software darauf betreiben, wie auf einem traditionellen Server. Der Grundsatz von AWS dabei: Produkte werden allen statt nur einzelnen Kunden angeboten.

Artikel veröffentlicht am ,
AWS bietet einen Bare-Metal-Service an.
AWS bietet einen Bare-Metal-Service an. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Amazon Web Services will alle seine Produkte allen Kunden zur Verfügung stellen. Daher ist aus der Partnerschaft des Cloudanbieters und dem Softwareunternehmen Vmware das Angebot i3.metal entstanden. AWS-Chief-Evangelist Jeff Barr beschreibt das Produkt in einem Blogpost. Das Besondere an diesem Angebot: Es handelt sich um Bare-Metal-Instanzen. Vmware wollte nur die Hardwaregrundlage in der Cloud mieten und darauf eigenständige Software und Betriebssysteme aufsetzen, ohne eine von AWS virtualisierte Umgebung gestellt zu bekommen.

Stellenmarkt
  1. Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg
  2. AKKA GmbH & Co. KGaA, München

I3.metal wird als Previewversion jetzt für alle AWS-Kunden angeboten. Es ist Teil des Produktes Elastic Compute Cloud EC2, das dem Kunden normalerweise eine von AWS erstellte Weboberfläche und Rechenkapazitäten zur Verfügung stellt. Allerdings sagt Barr in seinem Post selbst: "Wir entwickeln keine Einzellösungen für individuelle Kunden. Ein Ergebnis wird allgemein verfügbar gemacht." Individuelle Modelle seien nur schwer skalierbar.

36 Kerne und 72 Threads reichen für eine Vielzahl an Anwendungen

Bisher gibt es metal.i3 in einer vorgefertigten Hardwarekonfiguration. Dem Kunden stehen zwei Intel-Xeon-E5-2684-v4-Prozessoren zur Verfügung. Diese haben 36 Kerne mit 2,3 GHz Taktrate und Hyperthreading für 72 individuelle Threads. Das CPU-Duo wird durch 512 GiByte Arbeitsspeicher ergänzt. Außerdem werden 15,2 Terabyte an SSD-Speicher für Daten angeboten. AWS nutzt dafür ausschließlich NVMe-Laufwerke. Dieses System ist an ein 25 GBit breites ENA-Netzwerk angebunden, das laut AWS vergleichsweise geringe Latenzzeiten aufweisen soll. Das setzt jedoch voraus, dass auf der Hardware laufende Systeme ENA-kompatibel sind. Für die SSDs sollten auch NVMe-Treiber vorhanden sein.

I3.metal kann bereits ausprobiert werden. Nutzer können sich auf einer dedizierten Anmeldeseite für das Produkt anmelden, vorausgesetzt sie haben auch einen AWS-Account. Auf dem Bare-Metal-System könnte beispielsweise CoreOS für Containerdienste oder ein anderes Betriebssystem aufgespielt werden - ganz wie auf einem traditionellen Server.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. DOOM für 6,99€, Assassin's Creed Odyssey für 49,99€ und Civilization VI - Digital...
  2. (u. a. UE65NU7409 für 849€ statt 1.039,98€ im Vergleich)
  3. 39,98€ (Vergleichspreis ca. 72€)
  4. ab 519€ bei Alternate lieferbar

scroogie 29. Nov 2017

Aber nicht bare metal. Du konntest nur eigene Systeme in Deiner Xen VM starten. Und Du...

nakamura 29. Nov 2017

Normalerweise stört mich so etwas nicht, aber der folgende Beitrag wird von euch ja gerne...

cyablo 29. Nov 2017

Da musst du Amazon fragen, das scheint eine Eigenentwicklung zu sein: https://aws.amazon...


Folgen Sie uns
       


Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams erkunden wir die offene Welt und tunen einen Audio RS 4.

Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 2) Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


    Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
    Campusnetze
    Das teure Versäumnis der Telekom

    Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
    2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
    3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

      •  /