i225 (Foxville): Intel repariert 2.5GbE-Chip vor dem Start

Der 2.5GbE-Foxville-Controller verliert Pakete und Geschwindigkeit, das B2-Stepping hilft.

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Gigabit-Ethernet-Ports an einem Mainboard (Symbolbild)
Gigabit-Ethernet-Ports an einem Mainboard (Symbolbild) (Bild: Gigabyte)

Wer demnächst eine Hauptplatine mit 2,5-Gigabit-Ethernet kauft, sollte genau hinschauen: Ist ein i225 alias Foxville im B1-Stepping von Intel verbaut, so tritt unter Umständen ein Verlust von Paketen auf, was den Durchsatz reduziert. Intel weiß längst Bescheid und hat laut eigenen Angaben bereits eine entsprechende Hardware-Revision des Controllers umgesetzt.

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Die Informationen stammen aus einer internen Präsentationsfolie, die von Xfastest veröffentlicht wurde. Intel wiederum listet den Bug selbst im Spec-Update des i225 (PDF). Dem Dokument zufolge liegt ein Fehler beim Inter Packet Gap (IPG) vor, genauer gesagt eine ungewollte Varianz beim zeitlichen Abstand zwischen zwei Paketen. Wird eine Platine mit einem Intel i225 Foxville mit einem bestimmten Controller, Router oder Switch verbunden, kommt es zum Verlust von Paketen und Durchsatz auf Seiten des empfangenden Gerätes.

Als betroffen listet Intel den AQC107 von Aquantia, den EX4300 von Juniper und vier Chips von Netgear. Der AQC107 wird beispielsweise auf 2.5-GbE-Steckkarten von Aquantia selbst, aber auch von Asus und Gigabyte verwendet. Als Workaround schlägt Intel schlicht vor, die Geschwindigkeit von 2,5 GBit/s auf 1 GBit/s zu drosseln - die aktuelle Firmware samt Treiber macht das unter Windows 10 bereits automatisch und ohne aktives Eingreifen des Nutzers.

Gemäß Intels öffentlichem Dokument befindet sich der i225 als B2- statt B1-Stepping bereits in der Produktion. Das bedeutet, dass viele der in wenigen Tagen erscheinenden Z490-Platinen mit Sockel LGA 1200 für Comet Lake S mit dem fehlerbereinigten i225 v2 ausgeliefert werden. Die nächste Generation, die Rocket Lake S, hätte dann sowieso einen überarbeiteten Controller ohne Paketverluste.

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