Abo
  • Services:

i-rocks: Die Golem-Tastatur, die nicht von uns ist

Das Unternehmen i-rocks zeigt eine neue Linie von Gaming-Eingabegeräten. Es ist die "Golem-Series", und dass unsere Webseite nicht dahintersteckt, zeigt schon die Technik der mechanischen Tastatur.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Golem-Series zeigt i-rocks von seinen neuen Produkten am prominentesten.
Die Golem-Series zeigt i-rocks von seinen neuen Produkten am prominentesten. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Wir fühlen uns geehrt - und haben gleichzeitig einen absolut glaubhaften Beleg dafür, dass die Tastatur für Spieler namens K50 des taiwanischen Unternehmens i-rocks kein wechselseitiger Marketing-Gag ist. Ausgerechnet der Redakteur, der sie auf der Computex entdeckte, hatte zuvor wochenlang Tastaturen mit Cherry-MX-Switches getestet, die K50 arbeitet aber mit Scherenmechanik. In unserem Verlag waren die MX-Brown am beliebtesten, eine für uns entwickelte Tastatur hätte wohl diese Schalter - aber die Scheren der K50 fühlten sich bei einem kurzen Test, bei dem wir auch versuchten, den Namen der Produktserie im Sinne der Neutralität zu verdrängen, recht gut an.

  • The Return of the Golem. (Fotos: Nico Ernst)
  • Die Tasten sitzen trotz großem Hub recht tief. (Fotos: Nico Ernst)
  • Eine passende Maus gibt es auch. (Fotos: Nico Ernst)
  • Ein Hub für zwei USB-2.0-Ports ist eingebaut. (Fotos: Nico Ernst)
  • Das Gehäuse ist schmal, die Leertaste nach vorne gewölbt. (Fotos: Nico Ernst)
  • Die Tastatur K50 aus der Golem-Series nimmt ein Drittel des i-Rocks-Standes ein. (Fotos: Nico Ernst)
The Return of the Golem. (Fotos: Nico Ernst)
Stellenmarkt
  1. matrix technology AG, München
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg vor der Höhe

Das gewählte mechanische Konzept sorgt dafür, dass die Tasten fast so präzise wie bei MX-Switches geführt sind, anders als bei den Cherry-Schaltern sind die Hersteller aber flexibler, was den Hub betrifft. Er beträgt bei der K50 für eine Gaming-Tastatur recht große 4 mm. Das sieht man dem Gerät nicht an, denn die Tasten müssen recht weit ins Gehäuse gedrückt werden, an den Rändern kann das für nicht präzise treffende Nutzer problematisch sein.

Zudem scheint es bei diesen Tasten so, als würden sie schon nach rund einem Drittel des Weges von selbst nach unten gezogen. Das ist so gewollt. Damit ergibt sich zwar kein so präziser Druckpunkt wie bei den MX-Blue - bei den MX-Brown ist er nur mit Übung zu erfühlen -, aber schon nach ein paar Minuten ist der Schaltvorgang klar spürbar.

Den größten Nachteil von Tastaturen mit Scherenmechanik, die Lebensdauer, will i-rocks nach eigenen Angaben mit besonders langlebigen Membranen für die Schalter gemildert haben. 30 Millionen Anschläge sollen die Tasten überleben, Cherry gibt für die MX-Switches 50 Millionen an.

  • The Return of the Golem. (Fotos: Nico Ernst)
  • Die Tasten sitzen trotz großem Hub recht tief. (Fotos: Nico Ernst)
  • Eine passende Maus gibt es auch. (Fotos: Nico Ernst)
  • Ein Hub für zwei USB-2.0-Ports ist eingebaut. (Fotos: Nico Ernst)
  • Das Gehäuse ist schmal, die Leertaste nach vorne gewölbt. (Fotos: Nico Ernst)
  • Die Tastatur K50 aus der Golem-Series nimmt ein Drittel des i-Rocks-Standes ein. (Fotos: Nico Ernst)
Das Gehäuse ist schmal, die Leertaste nach vorne gewölbt. (Fotos: Nico Ernst)

Wie es sich für echte Gaming-Geräte gehört, ist die K50 beleuchtet, und zwar mit einem zumindest im grellen Messelicht recht dunkel erscheinenden Rot. Es kann in mehreren Stufen gedimmt werden, wie viele es beim fertigen Produkt werden, ist noch nicht entschieden. Angeschlossen wird die Tastatur per USB 2.0, dafür stehen auch zwei weitere Ports an der Hinterseite zur Verfügung. Passend dazu gibt es noch eine Maus namens M06, das Headset A12 sowie die Mauspads C11 und C12. Diese fünf Produkte bilden die Golem-Series.

Ob und wann die K50 auch mit deutschem Layout auf den Markt kommt, ist noch nicht entschieden. Bisher ist eine Einführung mit chinesischem und englischem Layout für das dritte Quartal 2014 vorgesehen, in welchen Ländern genau, ist laut i-rocks auch noch nicht entschieden. Offenbar sucht das Unternehmen, das bisher vor allem als OEM tätig war, aber auch Produkte unter eigenem Namen vertrieb, noch nach Distributoren. Wie die Firma auf den Namen Golem kam, konnte das Standpersonal von i-rocks nicht erklären. Im Falle der Webseite Ihres Vertrauens ist die Begründung für die Bezeichnung im Impressum nachzulesen. Natürlich haben wir nicht vor, gegen die Nutzung des Namens Golem vorzugehen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.099€
  2. und The Crew 2 gratis erhalten
  3. bei Caseking kaufen

Yes!Yes!Yes! 05. Jun 2014

So'n Quatsch... :)

Truster 05. Jun 2014

Golem hätte auch vermutlich wenig Chancen gegen die Golem Series etwa durchzusetzen...

Nolan ra Sinjaria 05. Jun 2014

Hmmm hast du die Windowstaste schon rausgebrochen? (scnr)

Johnny Cache 05. Jun 2014

Das klingt doch mal gut. Danke für den Hinweis. Vielleicht kann ich das ja mal...

markus.badberg 05. Jun 2014

Beleuchtete tastaturen sind toll, wenn es dann richtig gemacht wird... Entweder...


Folgen Sie uns
       


Adobe Premiere mit Quicksync ausprobiert

Quicksync ist eine überfällige Neuerung für Adobe Premiere. Wir haben die Hardwarebeschleunigung ausprobiert.

Adobe Premiere mit Quicksync ausprobiert Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

3D-Druck on Demand: Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt
3D-Druck on Demand
Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt

Es gibt viele Anbieter für 3D-Druck on Demand und die Preise fallen. Golem.de hat die 3D-Druckdienste von Toom, Conrad Electronic, Sculpteo und Media Markt getestet, um neue Figuren der Big-Jim-Reihe zu erschaffen.
Ein Praxistest von Achim Sawall


      •  /