I-Pace: Jaguar stellt Elektro-SUV vor

Erst auf der Rennstrecke, jetzt auch auf der Straße: Der Jaguar wird elektrisch. Jaguar Land Rover will 2018 ein Elektroauto auf den Markt bringen. Das Konzept des Elektro-SUV präsentiert der Hersteller auf der Automesse in Los Angeles.

Artikel veröffentlicht am ,
Jaguar I-Pace: erstes elektrisches Straßenfahrzeug von Jaguar
Jaguar I-Pace: erstes elektrisches Straßenfahrzeug von Jaguar (Bild: Jaguar Land Rover)

Dieser Jaguar faucht nicht, er schnurrt: Der britische Autohersteller Jaguar Land Rover stellt auf der Automesse in Los Angeles sein erstes elektrisches Straßenauto vor: das Sports Utility Vehicle (SUV) Jaguar I-Pace. Das serienreife Modell des I-Pace will Jaguar Ende 2017 vorstellen. Die ersten Fahrzeuge sollen 2018 ausgeliefert werden.

Stellenmarkt
  1. Teamleiter (w/m/d) Prozessentwicklung & Digitalisierung im Kundenservice
    MAINGAU Energie GmbH, Obertshausen
  2. Sozial- oder Wirtschaftswissenschaftler (w/m/d)
    Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart
Detailsuche

Angetrieben wird das Elektroauto von zwei Elektromotoren, einem an der Vorder- und einem an der Hinterachse. Zusammen haben sie eine Leistung von knapp 295 Kilowatt, etwa 400 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 700 Newtonmeter. Über die Höchstgeschwindigkeit macht Jaguar keine Angaben.

Die Reichweite beträgt 500 km

Das Auto hat einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 90 Kilowattstunden. Die Reichweite gibt Jaguar nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) mit 500 Kilometern an. Nach dem strengeren Fahrzyklus der US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) kommt das Auto mit einer Akkuladung knapp 355 Kilometer weit. Das entspricht etwa der Reichweite von Teslas Model 3, das Ende kommenden Jahres auf den Markt kommen soll.

An der normalen Steckdose werde der Akku über Nacht so weit geladen, dass das Fahrzeug die durchschnittliche tägliche Fahrleistung von 50 Kilometern locker schaffe, sagt Jaguar. An einer Schnellladestation, die mit 50 Kilowatt Gleichstrom betrieben wird, ist der Akku in etwas mehr als zwei Stunden voll geladen.

Der Jaguar hat ein Head-Up-Display

Golem Karrierewelt
  1. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    23./24.01.2023, Virtuell
  2. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    09.-11.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wie andere Fahrzeuge der Oberklasse hat auch der I-Pace ein Infotainmentsystem mit Touchscreen. Bei Jaguar sind es sogar zwei: ein 12 Zoll (knapp 30,5 Zentimeter) großes Display und ein 5,5 Zoll (knapp 14 Zentimeter) großes darunter, über den das Infotainmentsystem sowie weitere Funktionen, wie etwa die Lüftung, bedient werden können. Die Instrumententafel besteht ebenfalls aus einem 12-Zoll-Display. Hinzu kommt ein Head-Up-Display, über das der Fahrer Informationen in die Windschutzscheibe eingeblendet bekommt.

Vom Aussehen her ist das Fahrzeug an das Verbrenner-SUV F-Pace angelehnt, aber auch an den C-X75. Das ist ein Hybridsupersportwagen, den Jaguar vor einigen Jahren vorgestellt hat und der in einer Kleinserie gebaut werden sollte. Das Hybrid-Projekt stellte Jaguar jedoch ein.

Jaguar fährt in der Formel E mit

Der I-Pace ist das erste rein elektrische Straßenfahrzeug Auto von Jaguar. Der britische Hersteller ist Jaguar derzeit nur auf der Rennstrecke elektrisch unterwegs: Jaguar ist in der aktuellen Saison mit einem Werksteam in die Elektrorennserie Formel E eingestiegen.

Die Automesse Los Angeles Autoshow eröffnet am 18. November und endet am 27. November.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Paramount+ im Test
Paramounts peinliche Premiere

Ein kleiner Katalog an Filmen und Serien, gepaart mit vielen technischen Einschränkungen. So wird Paramount+ Disney+, Netflix und Prime Video nicht gefährlich.
Ein Test von Ingo Pakalski

Paramount+ im Test: Paramounts peinliche Premiere
Artikel
  1. Sicherheit: FBI ist zutiefst besorgt über Apples neue Verschlüsselung
    Sicherheit
    FBI ist "zutiefst besorgt" über Apples neue Verschlüsselung

    Das FBI könnte mit Apples Advanced Data Protection seinen wichtigsten Zugang zu iPhones verlieren. Doch dafür muss die Funktion von Nutzern aktiviert werden.

  2. Smartphones: Huawei schliesst große Patentverträge mit Oppo und Samsung
    Smartphones
    Huawei schliesst große Patentverträge mit Oppo und Samsung

    Huawei hat sich mit den großen Smartphoneherstellern Oppo und Samsung geeinigt, Patente zu tauschen und dafür zu zahlen.

  3. Intellectual Property: Wie aus der CPU ein System-on-Chip wird
    Intellectual Property
    Wie aus der CPU ein System-on-Chip wird

    Moderne Chips bestehen längst nicht mehr nur aus der CPU, sondern aus Hunderten Komponenten. Daher ist es nahezu unmöglich, einen Prozessor selbst zu entwickeln. Wir erklären wieso!
    Eine Analyse von Martin Böckmann

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore -37% • Asus RTX 4080 1.399€ • PS5 bestellbar • Gaming-Laptops & Desktop-PCs -29% • MindStar: Sapphire RX 6900 XT 799€ statt 1.192€, Apple iPad (2022) 256 GB 599€ statt 729€ • Samsung SSDs -28% • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% [Werbung]
    •  /