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I-Pace: Elektro-Jaguars als Münchner Taxis

In München fahren ab August zehn Jaguar I-Pace als Taxis. Die Elektro-SUV werden mit Fördergeldern der Landeshauptstadt subventioniert und sind für Fahrgäste zu gewöhnlichen Preisen nutzbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektrotaxis von Jaguar in München
Elektrotaxis von Jaguar in München (Bild: ADAC Südbayern)

Das Münchner Taxi Zentrum betreibt jetzt eine kleine Flotte Elektroautos, die aus dem Luxus-SUV Jaguar I-Pace besteht. Da die Fahrzeuge sehr teuer sind, gibt es dazu Subventionen der bayerischen Landeshauptstadt. Das Förderprogramm mit einem Volumen von zwei Millionen Euro geht auf die Initiative des ADAC Südbayern zurück. München unterstützt dadurch den Betrieb von E-Taxis im Stadtgebiet mit 20 Cent pro gefahrenem Fahrgastkilometer.

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Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid (CSU) sagte zur Einweihung der E-Taxiflotte: "Elektroantrieb ist die Zukunft urbaner Mobilität. Das Münchner Taxi Zentrum setzt sich bei diesem wichtigen Thema schon heute an die Spitze im Taxigewerbe unserer Stadt. Es setzt damit ein sichtbares Zeichen für E-Mobilität im öffentlichen Nahverkehr". Die Jaguar-Taxis können ab August regulär über Isarfunk 450540 oder die App Taxi.eu gebucht werden.

Der fünfsitzige Crossover ist mit zwei Elektromotoren und einem 90-kWh-Akku ausgerüstet, der eine Reichweite von 480 km im neuen Zyklus WLTP aufweist. Der Einstiegspreis liegt in Deutschland bei 77.850 Euro. An einer 100 kW Schnellladesäule mit Gleichstrom soll der Akku in 40 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt werden können. Der Allradantrieb mit 294 kW (400 PS) und 696 Newtonmetern Drehmoment soll es ermöglichen, von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden zu beschleunigen - was im Taxibetrieb sicher nicht erforderlich sein wird. Das Fahrzeug, das bei Magna Steyr in Graz gebaut wird, hat einen Radstand von 2.990 mm, eine Länge von 4.682 mm und ist für SUV-Verhältnisse kompakt.

Das Münchner Taxiunternehmen ist nicht das einzige, das auf das Jaguar-Elektroauto setzt. So orderte Waymo, ein Tochterunternehmen des Google-Mutterkonzerns Alphabet, über mehrere Jahre 20.000 der SUV, die künftig sogar autonome Fahrdienste erbringen sollen.

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SJ 27. Jul 2018

München hat den Strassenbau extra den SUV angepasst: https://www.eine-zeitung.net/2017...

.radde. 26. Jul 2018

Zum Glück habe ich gerade keinen Kaffee getrunken ... das hätte böse ausgehen können.

RemizZ 26. Jul 2018

Aber ein Anfang.

Azzuro 26. Jul 2018

Ich wüsste jetzt nicht, dass die Kategorie "SUV" etwas mit der Größe zu tun hat. SUVs...

gadthrawn 26. Jul 2018

Lesen hilft. Gefördert werden 20 cent pro gefahrenem km.


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