I'm Back Roll: Kamerasensor für Analogkameras steckt komplett im Gehäuse
I'm Back hat einen neuen Kamerasensor für analoge Kameras vorgestellt. I'm Back Roll benötigt, anders als die bisherigen Sensoren des Unternehmens, keine externen Steuergeräte, sondern verschwindet komplett im Gehäuse der Kamera. I'm Back Roll wird wie die bisherigen Produkte des Unternehmens zunächst per Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) finanziert.
I'm Back Roll soll aus einer Filmpatrone bestehen, an der ein Aluminiumträger mit dem Sensor und weiteren elektronischen Komponenten befestigt ist. Der Sensor ist größer als bei den vorigen Produkten von I'm Back: Es handelt sich um einen Sony IMX571 im APS-C-Format mit 26 Megapixeln.
In der Patrone ist der Akku untergebracht. Der Träger mit dem Sensor soll offenbar über eine Steckverbindung mit der Patrone verbunden sein. Nutzer können I'm Back zufolge den Akku entsprechend wechseln, indem der Träger an eine aufgeladene Patrone angesteckt wird.
Elektronik steckt komplett in der Kamera
An dem Träger ist ein weiteres Flachbandkabel angebracht, an dem zusätzliche Elektronikmodule angebaut sind. Diese werden in dem Fach untergebracht, in das normalerweise der Film geschoben wird. Der Sensor kann auf der Aluminiumplatte verschoben werden, damit er korrekt vor dem Objektiv sitzt.
I'm Back Roll soll Fotos im JPG- und RAW-Format aufnehmen. Um ein Bild aufzunehmen, muss der Sensor über eine mitgelieferte Bluetooth-Fernbedienung aktiviert werden. Dies kann am Gehäuse der Kamera angebracht werden. Der Ablauf dürfte identisch sein mit dem der bisherigen I'm-Back-Produkte: Man drückt auf einen Button auf der Fernbedienung und macht anschließend mit der Kamera das Foto.
Die Fernbedienung kommt ohne Kabel aus, entsprechend soll das Gehäuse der Kamera genauso verschlossen und dicht sein, wie es mit einem Film wäre. Für die Fernbedienung soll es offenbar eine wasserdichte Hülle geben, entsprechend ließe sich das System auch mit Unterwasserkameras verwenden.
Kein Bildschirm mehr
Ein Nachteil von I'm Back Roll gegenüber den bisherigen I'm-Back-Sensoren ist, dass es keinen Bildschirm mehr geben wird. Darauf können Nutzer der anderen Systeme die gerade geschossenen Bilder betrachten und gegebenenfalls eine weitere Aufnahme machen.
Die Kickstarter-Kampagne ist bisher nicht online, Interessenten können sich per E-Mail beim Start benachrichtigen lassen. Wie viel I'm Back Roll kosten wird, ist noch nicht bekannt.



