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I.D. R Pikes Peaks: VW enthüllt Antriebsstrang für Bergrennen-Elektroauto

Das Rennen zum Pikes Peak ist ein Bergrennen in den Rocky Mountains in den USA. Volkswagen will es ohne vorherige Erfahrung mit einem Elektrorennwagen gewinnen - und hat die Technik des I.D. R Pikes Peak vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
I.D. R Pikes Peaks im finalen Design
I.D. R Pikes Peaks im finalen Design (Bild: Volkswagen/Screenshot: Golem.de)

Volkswagen hat weitere Details seines elektrischen Antriebsstrangs für den I.D. R Pikes Peak bekanntgegeben, mit dem das Unternehmen beim Rennen zum Pikes Peak in den Rocky Mountains antreten will. Bisher hat VW keine Erfahrung mit Elektroantrieben in Rennen, das Bergrennen in den USA entwickelte sich in den vergangenen Jahren jedoch zu einem Testfeld für Elektrofahrzeuge. VW hatte nur sieben Monate Zeit für die Entwicklung und konnte nach eigenen Angaben erst Ende Mai 2018 auf der Originalstrecke testen.

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Der Pikes Peak International Hill Climb startet am 24. Juni 2018. Den VW-Elektrorennwagen I.D. R Pikes Peak wird Rennfahrer Romain Dumas steuern, der den knapp 20 km langen Bergkurs in weniger als 8.57,118 Minuten fahren will. So lautet die aktuelle Bestmarke für Elektrofahrzeuge, die 2016 aufgestellt wurde.

Im April 2018 stellte Volkswagen den Rennwagen I.D. R. Pikes Peak vor, doch damals wurden nur einige grobe Spezifikationen genannt. Das Gewicht soll unter 1,1 Tonnen liegen, die zwei Elektromotoren sollen etwa 680 PS entwickeln, und das Fahrzeug soll in 2,25 Sekunden auf 100 km/h sein. Nun wurden weitere Daten mitgeteilt.

Der Rennwagen weist zwei miteinander verbundene, integrierte Lithium-Ionen-Akkublöcke auf, die sich rechts und links vom Cockpit befinden. Sie speisen zwei getrennte Elektromotoren für die Vorder- und Hinterachse. Zusammen erreichen die Motoren eine Leistung von 500 kW (680 PS). Das tatsächliche Leistungsniveau wird je nach Situation auf der Strecke elektronisch geregelt. Damit wird das für einen Rennwagen ideale neutrale Fahrverhalten etwa beim Beschleunigen aus einer engen Kurve erreicht, da die Vorderräder neben der Antriebsleistung Lenkkräfte auf die Strecke übertragen müssen. Wenn Romain Dumas das Gas- oder Bremspedal betätigt, werden die Bewegungen nicht über Seilzüge übertragen, sondern digital mit E-Gas und Brake-by-Wire, einem Bremssystem mit elektronischer Signalübertragung.

Laut VW wird die regenerative Bremsung des I.D. R Pikes Peak es dem Fahrzeug ermöglichen, bis zu 20 Prozent der Energie für das Rennen selbst zu generieren. Das Zusammenspiel von Rückgewinnung und mechanischer Bremsung wird durch elektronische Systeme automatisch gesteuert.

Das I.D. Im Namen stammt von VWs elektrischer ID-Baureihe, die bisher drei Modelle umfasst: den ID Crozz, einen Crossover, den Elektro-Pkw ID Neo sowie den Elektro-Bully ID Buzz. Die Elektroautos sollen ab 2020 auf den Markt kommen. Der ehemalige VW-Vorstandschef Matthias Müller kündigte auf der Automobilmesse in Frankfurt im September 2017 eine Roadmap E an, nach der VW bis 2025 mehr als 20 reine neue Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen will.

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Lasse Bierstrom 15. Jun 2018

Und Bremsen seit langer Zeit als Schlauch, hydraulisch ist noch Standard

Alexander1996 14. Jun 2018

Dankeschön genau so etwas habe ich gesucht

Ach 14. Jun 2018

Da kann ich einschlagen :]

ml (golem.de) 14. Jun 2018

Sorry , unter 1,1 Tonnen ist korrekt

Christian72D 14. Jun 2018

Zwei Dumme, ein Gedanke... :D Hatte ich auch gerade geschrieben. ;)


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