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Schwimmender Offshore-Windpark Hywind Scotland: Riesenkranschiff montierte Windräder.
Schwimmender Offshore-Windpark Hywind Scotland: Riesenkranschiff montierte Windräder. (Bild: Øyvind Gravås / Woldcam - Statoil)

Windparks auf hoher See haben Vorteile

Das hat einen simplen Grund: Schwimmende Windkraftanlagen erlauben es, Gewässer zu erschließen, die für bodenbasierte Windräder zu tief sind. Und das sind global gesehen die meisten, egal ob vor Nordamerika, Japan oder Portugal, fast überall fallen die Küsten steil ins Meer ab. Das erklärt, weshalb sich die Offshore-Windkraft bislang in den flachen Gewässern Nordeuropas konzentriert. Doch das könnte sich schon bald ändern.

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Denn mittlerweile arbeiten weltweit zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen an Schwimmwindrädern. Auf hoher See stört sich keiner am Anblick der Riesenanlagen. Zudem bläst weit draußen der Wind stärker, das erhöht die Ausbeute. Die Windkraft könnte somit sogar Grundlaststrom liefern, den bislang fossile Kraftwerke bereitstellen.

Der Transport auf dem Meer ist einfacher

Logistisch gibt es auf dem Meer kaum Grenzen, während der Transport an Land längst eine Mammutaufgabe ist: Autobahnbrücken, Kurven und das Gewicht der Fracht und der Fahrzeuge limitieren die Größe der Maschinen und erschweren den Transport. Auf See spielt all das keine Rolle. Weiterer Vorteil: Bei den schwimmenden Windanlagen entfallen die Rammarbeiten für die Fundamente - der Hydroschall stört die Meerestiere.

Auch andere Turbinenhersteller haben das längst erkannt und schwimmende Windkraftanlagen zu Wasser gelassen. Sie versprechen sich fette Beute: Allein in Europa betrage das Potenzial 4.000 Terawattstunden - und damit ziemlich genau dem Bedarf in der EU, heißt es beim Branchenverband "Wind Europe". Global gesehen ist die Rechnung ähnlich verheißungsvoll: "Das Potenzial durch die vorhandene Meeresoberfläche ist um ein Vielfaches größer als der globale Energiebedarf", sagt John Olav Tande vom norwegischen Forschungsinstitut für Offshore-Windkraft.

Die Kosten müssen sinken

Auf der anderen Seite ist auch klar: Um wettbewerbsfähig zu werden, müssen die Kosten dramatisch sinken. Helfen könnte dabei einerseits das klassische Upscaling, also, die Anlagen größer zu bauen, oder eine völlig neue Denkweise mit ganz neuen Konzepten. Ersteres ist bereits in Arbeit: Zehn Megawatt starke Maschinen werden getestet. Fachleute wie Andreas Schröter vom Energieberatungs- und Zertifizierungsunternehmen DNV GL sehen noch mehr Potenzial: "10 bis 20 Megawatt sind durchaus denkbar."

Einsparpotenzial gibt es auch bei Design und Material der Schwimmkörper. Stählerne Spar-Bojen, wie bei Hywind Scotland eingesetzt, brauchen tiefes Wasser in geschützten Buchten und sündhaft teures Hebegerät für die riesigen Komponenten. Andere Konzepte, etwa das vom französischen Hersteller Ideol, sehen flache Schwimmkörper vor, die im Trockendock errichtet und komplett aufgebaut werden. Und noch eine Besonderheit hat das Schwimmerkonzept der Franzosen: Statt aus teurem Stahl besteht es aus günstigem Beton. Auch dieses Schwimmwindrad soll in den kommenden Wochen in Betrieb gehen.

 Hywind Scotland: Windkraft Ahoi

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yoyoyo 04. Dez 2017

Nur wenn du ein Kraftwertyp bestellst mit bewährter Technik aus den 80gern, wie zum...

DY 28. Nov 2017

wie man lesen konnte wird durch Kryptogeld-Mining weltweit mittlerweile Elektrizität vom...

Dwalinn 28. Nov 2017

Greanpeace wege sind unergründlich. (PETAs übrings auch)

schap23 27. Nov 2017

Japan hat schon seit Jahren solche Turbinen im Probebetrieb. Es gibt sogar schon...



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