• IT-Karriere:
  • Services:

Hyundai Prophecy: Hyundai zeigt Konzeptauto ohne Lenkrad

Ein Elektroauto für die Generation, die mit Computerspielen groß geworden ist: Der südkoreanische Automobilkonzern Hyundai hat ein Konzeptfahrzeug vorgestellt, das per Joystick gelenkt wird. Der Prophecy soll einen Ausblick auf das Auto der Zukunft geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Hyundai Prophecy: neue Plattform für größere Elektroautos
Hyundai Prophecy: neue Plattform für größere Elektroautos (Bild: Hyundai)

Joystick statt Lenkrad: Der südkoreanische Automobilkonzern Hyundai hat das Konzept für ein Elektroauto vorgestellt. Der Hyundai Prophecy hat nicht nur eine ungewöhnliche Form, sondern auch ein ungewöhnliches Bedienkonzept.

Stellenmarkt
  1. abilex GmbH, Berlin
  2. WIAS -Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, Berlin

Das Fahrzeug ist Teil einer 2018 vorgestellten Designphilosophie, die die Südkoreaner als Sensuous Sportiness bezeichnen. Prophecy ist eine Weiterentwicklung des Konzeptfahrzeugs Hyundai 45, das Hyundai vor einem halben Jahr auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt präsentiert hatte.

Über technische Daten des Prophecy macht Hyundai keine Angaben. So ist unklar, welche Art von Antrieb das Fahrzeug haben wird, welche Leistung der Motor und welche Kapazität der Akku. Die Konzeptfahrzeuge Prophecy und 45 basieren auf einer neuen Plattform, an der Hyundai gerade arbeitet.

Diese Plattform ist für größere Fahrzeuge mit Elektroantrieb gedacht. Nach Informationen der deutschen Automobilzeitschrift Auto Motor und Sport sollen die ersten beiden Fahrzeuge auf dieser Basis im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Eine Plattform für kleinere Fahrzeuge entwickelt Hyundai zusammen mit dem US-Startup Canoo.

Silhouette und Proportionen sind laut Hyundai besonders aerodynamisch gestaltet. Das Fahrzeug hat einen vergleichsweise großen Radstand und kurze Überhänge, was allerdings für Elektroautos nicht ungewöhnlich ist. Vorbild für das Fahrzeug soll der Stout Scarab sein, ein Fahrzeug aus den 1930er Jahren mit einem für die damalige Zeit extravaganten Design.

Extravagant ist auch das Bedienkonzept, das die Designer für das Elektroauto ersonnen haben: Sie haben das konventionelle Lenkrad abgeschafft und durch zwei Joysticks ersetzt. Einer ist an der Mittelkonsole angebracht, der andere in der Türverkleidung. Sie können einzeln oder zusammen genutzt werden, um das Auto zu steuern - laut Hersteller ist das "besonders bequem".

Es wird spannend sein zu sehen, ob Hyundai eine spätere Serienversion des Prophecy ebenfalls mit den Joysticks anbieten wird. Das gilt auch für ein zweites interessantes Detail: So soll das Auto kein konventionelles Kennzeichen mehr haben: Die Heckschürze ist mit Leuchtdioden (LEDs) ausgestattet. Diese sollen das Kennzeichen darstellen.

Dass aus dem Prophecy einmal ein Serienprodukt wird, ist eher unwahrscheinlich. Das Fahrzeug soll laut Hyundai "die Richtung des künftigen Hyundai Designs" definieren und "einen Ausblick auf innovative Hyundai Mobilitätslösungen von morgen" geben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 33,99€
  2. 4,87€
  3. 36,99€

gadthrawn 04. Mär 2020

Naja. Preise ab 26000¤ sind nicht das billigste... Ich erinner mal an den CityEl....

hansblafoo 03. Mär 2020

Ich bin vor vier Jahren oder so mal einen Fahrzeugprototypen mit Joystick gefahren. Das...


Folgen Sie uns
       


Mario Kart Live - Test

In Mario Kart Live fährt ein Klempner durch unser Wohnzimmer.

Mario Kart Live - Test Video aufrufen
AVM Fritzdect Smarthome im Test: Nicht smart kann auch smarter sein
AVM Fritzdect Smarthome im Test
Nicht smart kann auch smarter sein

AVMs Fritz Smarthome nutzt den Dect-Standard, um Lampen und Schalter miteinander zu verbinden. Das geht auch offline im eigenen LAN.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Konkurrenz zu Philips Hue Signify bringt WLAN-Lampen von Wiz auf den Markt
  2. Smarte Kühlschränke Hersteller verschweigen Kundschaft Support-Dauer
  3. Magenta Smart Home Telekom bietet mehr für das kostenlose Angebot

iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  2. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  3. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe

Energie- und Verkehrswende: Klimaneutrales Fliegen in weiter Ferne
Energie- und Verkehrswende
Klimaneutrales Fliegen in weiter Ferne

Wasserstoff-Flugzeuge und E-Fuels könnten den Flugverkehr klimafreundlicher machen, sie werden aber gigantische Mengen Strom benötigen.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Luftfahrt Neuer Flughafen in Berlin ist eröffnet
  2. Luftfahrt Booms Überschallprototyp wird im Oktober enthüllt
  3. Flugzeuge CO2-neutral zu fliegen, reicht nicht

    •  /