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Perfektes Stadtauto

Mit 4,18 Metern Länge ist der Kona ein perfektes Stadtauto (hier 13 kWh Verbrauch). Fährt man Schritttempo, macht der Kona das künstliche Geräusch eines Raumschiffs. Der Hersteller nennt es VESS, was seit Anfang Juli 2019 als AVAS Pflicht in Elektroautos ist. In meinem Testwagen konnte man den künstlichen Ton abstellen.

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Parksensoren und eine Rückfahrkamera helfen bei engen Parklücken. Am Fahrkomfort auf den 17-Zoll-Reifen gibt es nichts auszusetzen. Die Federung kann man als straff bezeichnen. Dafür liegt der Kona auf der Autobahn gut in der Spur. Die Dämmung ist ausreichend, Windgeräusche sind moderat, nichts klappert.

Maximal 71 kW Ladeleistung

Während Verbrauch und Reichweitenanzeige beeindrucken, folgt beim Laden ein wenig Ernüchterung. Hier zeigt sich der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Laut Broschüre lädt der Kona an Wechselstromanschlüssen mit bis zu 11 kW und an Schnellladern mit bis zu 100 kW. Doch im Test kam ich mit dem Typ-2-Kabel am AC-Anschluss nicht über 3,4 kW. Die Gleichstrom-Ladesäule von Ionity kommt nicht über 71 kW. Hier habe ich eine Säule erwischt, deren Stromstärke auf 200 Ampere limitiert ist. Multipliziert mit der Batteriespannung von 356 Volt ergibt das eine Ladeleistung von rund 71 Kilowatt.

Hinzu kommen Faktoren wie Ladezustand und Temperatur der Zellen. In 53 Minuten lade ich laut Anzeige 48 kWh. Doch ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob der schmale Puffer ausreicht, um mein Ziel zu erreichen.

Gute Energierückgewinnung

Bei der Reichweite kann ich durch Rekuperation noch ein paar Kilometer herausholen. Beim Fahren mit Tempomat kümmert sich die Software um die Energierückgewinnung. Fahre ich, wähle ich über Wippen am Lenkrad eine der drei Rekuperationsstufen. Während man auf der Autobahn bei hohem Tempo ohne Widerstand rollen möchte, bietet sich im Stop-and-go-Verkehr die höchste Rekuperationsstufe an. Hält man die linke Wippe fest, bremst der Wagen bis zum Stillstand. So ist One-Pedal-Fahren möglich.

  • Der Hyundai Kona ist ein Elektro-SUV, das sich durch eine umfangreiche technische Ausstattung auszeichnet. (Bild: Dirk Kunde)
  • Vieles davon wie etwa das Headup-Display wird normalerweise in teureren Autos verbaut. (Bild: Dirk Kunde)
  • Uns fehlte aber etwas das Emotionale an dem Auto. (Bild: Dirk Kunde)
  • Angenehm überrascht hat uns  der geringe Stromverbrauch. (Bild: Dirk Kunde)
  • Am Ionity-CCS-Lader wird mit 62 kW geladen. (Bild: Dirk Kunde)
  • Die Reichweitenanzeige ist recht genau. (Bild: Dirk Kunde)
  • Die Ladeanzeige im Auto. Eine App, um den Ladesstatus von außen abzufragen und das Fahrzeug zu orten, gibt es nicht. (Bild: Dirk Kunde)
  • Uns hat der Kona gefallen. Allerdings wurde bemängelt, dass der Spiegel an der Sonnenblende unbeleuchtet ist. (Bild: Dirk Kunde)
Uns hat der Kona gefallen. Allerdings wurde bemängelt, dass der Spiegel an der Sonnenblende unbeleuchtet ist. (Bild: Dirk Kunde)

Die Software arbeitet auf meiner letzten Autobahnfahrt so perfekt, dass ich den Wagen mit 58 km Restreichweite am Ziel abstelle. Acht Kilometer mehr als vorhergesagt. Der Hyundai Kona Elektro hinterlässt bei mir also einen sehr guten Eindruck. Doch das abschließende Urteil kommt von meiner Schwiegermutter. Bei ihr fiel der Wagen durch: Der Schminkspiegel in der Sonnenblende ist nicht beleuchtet.

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GangnamStyle 25. Aug 2019

Erst einmal: "Hyunday" schreibt sich Hyundai. Dass Hyundai/Kia ihre beliebten...

GangnamStyle 25. Aug 2019

Emotion ist erst einmal sehr subjektiv. Dann legen viele Autokäufer nicht auf...

HarHart 17. Aug 2019

Ja, Autos sind ein sehr emotionales Thema, zumindest bei uns. Ich habe mir den E-Golf und...

HarHart 17. Aug 2019

Also es kann sich jeder sein Auto nach seinen eigenen Anforderungen und Kriterien kaufen...

DeepSpaceJourney 17. Aug 2019

Ich wollte auch nur Klischees in den Raum werfen. Bin nicht markengebunden.


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