Navigation kann keine Ladestopps einplanen

So kann der Ioniq 5 auf längeren Fahrstrecken keine Ladestopps einplanen. Das führt teilweise zu absurden Hinweisen. Wenn das System merkt, dass die Akkuladung nicht für die komplette Strecke ausreicht, wird der Fahrer aufgefordert, vor dem Start bitte aufzuladen - selbst dann, wenn die Batterie schon komplett geladen ist.

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Auf Knopfdruck zeigt das Navi immerhin die in der Nähe verfügbaren Ladestationen an. Diese lassen sich nach Anbieter und Ladeleistung sowie Nähe zu aktueller Position, Zielort und Cursorposition auf der Karte filtern.

Kurioserweise schlägt das Navi sogar Tesla-Stationen vor. Dabei sind diese - vorerst - noch gar nicht für andere Autohersteller freigegeben. Zudem werden auch solche Ladestationen als HPC-Lader angezeigt, die nur über eine Leistung von 50 kW verfügen. Dabei soll das High-Power-Charging (HPC) eigentlich Ladeleistungen von bis zu 350 kW ermöglichen.

Maximale Ladeleistung bei Test nicht erreicht

Auf unserer Testfahrt tanken wir an HPC-Ladern von Ionity, Aral, Shell und EnBW Strom. Dabei erscheint uns der Ioniq 5 wie eine Wundertüte, die jedes Mal mit einer anderen Ladekurve überrascht.

  • Der Hyundai Ioniq 5 ist ein Elektroauto mit ungewöhnlichem Design und innovativer Technik. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der koreanische Hersteller bezeichnet den Ioniq 5 als Crossover Utility Vehicle (CUV). (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Charakteristische sind kantige Linien und eine quadratische Pixel-Optik. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Gegen Aufpreis gibt es den Ioniq 5 sogar mit Solardach. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Von Tesla abgeschaut hat sich Hyundai die elektrisch ausfahrbaren Türgriffe. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kofferraumvolumen beträgt 527 Liter, mit umgeklappten Rücksitzen fast 1.600 Liter. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit 24 Litern ist der Stauraum unter der Motorhaube. bei der Allradversion recht klein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter dem Stauraum befindet sich die Steuereinheit für den Elektroantrieb. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ioniq 5 basiert auf der neuen Plattform E-GMP von Hyundai und Kia.
  • Der Innenraum ist mit dem langen Radstand von 3 Metern sehr großzügig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rücksitze lassen sich verschieben. In der teueren Ausstattungsvariante sogar elektrisch. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ebenfalls sind die Rücksitze beheizbar. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit einem Tastenfeld im Beifahrersitz lassen sich die Rücksitze verstellen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Mittelkonsole lässt sich verschieben. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone lässt sich gegen Aufpreis drahtlos aufladen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sitzpositionen lassen sich je nach Ausstattung speichern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Serienmäßig verfügt der Ioniq 5 über zwei Display mit einer Diagonale von 12,5 Zoll. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Klimaanlage lässt sich auf einem berührungsempfindlichen Bedienfeld einstellen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Funktionen lassen sich zudem über das Lenkrad steuern. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • An beiden Seiten gibt es zwei Drück-/Wippschalter und vier Tasten. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Hinter dem Lenkrad gibt es zudem zwei Wippschalter für die Rekuperation. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein weiterer Taster ist für die Auswahl der Fahrmodi vorgesehen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auch in der Tür befinden sich zahlreiche Schalter für die Fenster und das Schließsystem. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Handschuhfach lässt sich ganz ohne Schalter öffnen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Ausstattungsvariante Uniq ist ein 230-Volt-Adapter für die Ladebuchse enthalten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über eine Steckdose unter der Rücksitzbank lassen sich ebenfalls Elektrogeräte anschließen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Im Infotainmentsystem lässt sich einstellen, wie viel Strom der Ioniq 5 freigeben darf. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • In den Außenspiegeln befinden sich gegen Aufpreis Kameras. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Diese ermöglichen beim Einparken eine gute Rundumsicht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zudem kann das Bild im Kombidisplay angezeigt werden, um vor Verkehrsteilnehmern im Toten Winkel zu warnen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ioniq 5 soll mit seiner 800-Volt-Technik mit bis zu 220 Kilowatt laden können. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Auf der Testfahrt konnten wir jedoch maximal 175 Kilowatt erreichen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Ladeniveau wird auch die Balken an der Ladebuchse angezeigt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Im Vergleich zu anderen Elektroautos lädt der Ioniq 5 schnell. Ein Aiways U5 (rechts) war deutlich langsamer. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Über das Infotainmentsystem lassen sich Ladestellen anzeigen und nach bestimmten Kriterien filtern. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • So lassen sich Ladestationen je nach Leistung und Anbieter auswählen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Kurioserweise zeigt der Ioniq 5 dabei auch Tesla-Staionen an, obwohl diese noch keine anderen Hersteller akzeptieren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Diese Warnung erscheint, wenn der Akku nicht für die gesamte Route reicht. Aber selbst dann, wenn der Akku voll ist. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Bei Wechselstrom liegt die maximale Ladeleistung bei 11 kW. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Sinn dieser Verbrauchsanzeige hat sich uns nicht erschlossen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der aktuelle Stromverbrauch verschiedener Systeme wie Akkupflege, Elektronik, Klimaanlage und Fahrbetrieb lässt sich separat aufschlüsseln. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Anzeige von Geschwindigkeit und abgerufener Leistung ist ungewöhnlich. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Im Sport-Modus wird die Anzeige in ein warnendes Rot getaucht. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Verbrauch auf der Autobahn lag bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 105 km/h bei 22,3 kWh/100 km. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Verbrauch des Testwagens über einen längeren Nutzungszeitraum lag bei 20,4 kWh/100 km. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Wenig Energie hat das Solardach in den ersten drei Monaten nach der Zulassung geliefert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Der Ioniq 5 soll mit seiner 800-Volt-Technik mit bis zu 220 Kilowatt laden können. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
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Die maximale Ladeleistung von 220 Kilowatt erreichen wir nie. An einer Ladesäule von Shell können wir mit bis zu 175 kW in 15 Minuten eine Kapazität von 40 Kilowattstunden nachladen. Das entspricht fast 200 Kilometern Reichweite und ist ein sehr guter Wert. Selbst beim Ladeniveau von 80 Prozent beträgt die Leistung noch 147 kW, um dann in wenigen Sekunden auf 3 bis 4 kW einzubrechen.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Keine Vorkonditionierung der Batterie möglich

Laut Hyundai lässt sich der Ladezustand der Batterie in 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent der Kapazität erhöhen. Das entspräche einer Durchschnittsleistung von mehr als 170 kW. Doch bei den Schnellladern von Ionity, Aral oder EnBW steigt die Ladeleistung trotz einer Ladespannung von mehr als 700 Volt nicht über 150 Kilowatt, obwohl kein anderes Elektroauto sich die Leistung der Station mit dem Ioniq teilen muss. Damit dauern die Ladevorgänge entsprechend länger.

Zudem dauert es eine gewisse Zeit, bis das Batterieheizsystem den Akku zum Schnellladen vorgewärmt hat. Eine Vorkonditionierung während der Fahrt ist nicht möglich. Das Heizsystem ist erst in den drei höheren Ausstattungspaketen vorhanden, während die Wärmepumpe nur in den beiden teuersten Paketen Techniq und Uniq integriert ist.

Das Beispiel macht deutlich: Die 800-Volt-Technik allein garantiert noch kein superschnelles Laden.

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 Umfangreiche Assistenzsyteme800 Volt alleine garantieren keine superschnelle Ladung 
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Rocketeer 11. Nov 2021 / Themenstart

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Drumma_XXL 10. Nov 2021 / Themenstart

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Drumma_XXL 10. Nov 2021 / Themenstart

Gerade das war beim Ioniq ja der Gag. Die Aerodynamik ist so gut, weil es kein Kombi ist...

mgutt 06. Nov 2021 / Themenstart

Wären die Tasten alle verchromt, wäre das Auto innen schon 3x schöner. Und das Piepen...

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