Hyundai: Das Pony ist wieder da

Hyundai elektrifiziert sein erstes Serienfahrzeug. Das Auto ist allerdings ein Einzelstück.

Artikel veröffentlicht am ,
Hyundai Heritage Series Pony EV: Inspiration für den Ioniq 5
Hyundai Heritage Series Pony EV: Inspiration für den Ioniq 5 (Bild: Hyundai)

Das Pony wird elektrisch: Hyundai lässt sein erstes Serienmodell als Elektroauto wieder aufleben. Aber nur als Einzelstück.

Der Heritage Series Pony EV ist eine Limousine mit Fließheck. Hyundai hat ein Original zerlegt und anschließend als Elektroauto wieder aufgebaut. Allerdings macht der südkoreanischen Konzern keine Angaben darüber, was für ein Antriebsstrang verbaut wurde. Dass das Fahrzeuge auf die Straße kommt, ist ohnehin unwahrscheinlich: Es gehört zu einer Ausstellung im Hyundai Motorstudio in Busan.

Hyundai hat dem Retro-Fahrzeug einige moderne Merkmale verpasst. So sind etwa die Außenspiegel, die auf dem Kotflügel vor den Vorderrädern angebracht sind, keine Spiegel, sondern Kameras. Die Scheinwerfer sind pixelartige Rundscheinwerfer, die Rückleuchten U-förmig.

Die Instrumentenanzeige ist Steampunk

Vor allem die Inneneinrichtung wurde modifiziert. Am auffälligsten dürfte die Instrumentenanzeige sein: Sie besteht Steampunk-mäßig aus beleuchteten Vakuumröhren. Es gibt eine Bedienung über Touch-Sensoren und Sprachsteuerung. An eine Ablagefläche für das Mobiltelefon wurden ebenfalls gedacht.

Hyundai brachte den originalen Pony 1975 auf den Markt. Es war das erste Serienmodell der Südkoreaner und wurde bis 1990 gebaut. Gezeichnet hat das Fahrzeuge der italienische Automobildesigner Giorgetto Giugiaro.

  • Heritage Series Pony EV: Pony war Hyundais erstes Serienmodell. (Bild: Hyundai)
  • Die kantige Form des Pony erinnert an den VW Passat, (Bild: Hyundai)
  • Hyundai hat das Auto umgebaut ...  (Bild: Hyundai)
  • ... und mit modernen Elementen versehen wie die Scheinwerfer ... (Bild: Hyundai)
  • ... und die U-förmigen Rücklichter. (Bild: Hyundai)
  • Das Interieur (Bild: Hyundai)
  • Die Instrumentenanzeige mit Vakuumröhren sieht nach Steampunk aus. (Bild: Hyundai)
  • Auch an eine Ablagefläche für das Smartphone wurde gedacht. (Bild: Hyundai)
  • Die Türinnenverkleidung (Bild: Hyundai)
  • Das Pony EV in der Ausstellung in Busan. (Bild: Hyundai)
Heritage Series Pony EV: Pony war Hyundais erstes Serienmodell. (Bild: Hyundai)

Dass Auto wies die für diese Zeit typischen kantigen Formen auf und ähnelte mit seinem Fließheck dem Volkswagen-Mittelklasse-Pkw Passat. Die Ähnlichkeiten dürften nicht zufällig sein. Der Passat stammte ebenfalls aus Giugiaros Feder.

Laut Hyundai ist der kürzlich vorgestellte Ioniq 5 vom Pony inspiriert. Der Ioniq 5 ist ein Crossover-SUV mit einem Schrägheck, das in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Das Fahrzeug gibt es mit Heck- oder mit Allradantrieb. Die Reichweite soll je nach Akku 400 Kilometer beziehungsweise 500 Kilometer betragen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /