Hyte Revolt 3 im Test: Dieses Mini-ITX-Gehäuse ist eine Klasse für sich

Kein anderes Mini-PC-Gehäuse kann mit einer 280-mm-AiO-Wasserkühlung und einer PCIe-Gen4-Grafikkarte hochkant ohne Riser-Band ausgestattet werden.

Ein Test von veröffentlicht am
Hyte Revolt 3 mit 280-mm-Radiator in der Seitenwand
Hyte Revolt 3 mit 280-mm-Radiator in der Seitenwand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Alle paar Jahre erscheint ein Gehäuse, das etwas grundlegend anders macht. 2015 etwa war das Dan Cases A4-SFX mit sieben Litern Volumen das kleinste Mini-ITX-Gehäuse, nun ist es das Hyte Revolt 3: Darin steckt die Grafikkarte hochkant direkt im Mainboard, überdies gibt es Platz für eine 280-mm-AiO-Wasserkühlung.

Inhalt:
  1. Hyte Revolt 3 im Test: Dieses Mini-ITX-Gehäuse ist eine Klasse für sich
  2. Leicht zu montieren, gut gekühlt
  3. Performance, Verfügbarkeit und Fazit

Hyte trat in Europa bisher nicht in Erscheinung, das Revolt 3 stellt das erste Gehäuse der Marke dar. Mit ihr will iBuyPower, ein großer kalifornischer Komplett-PC-Anbieter, auch hierzulande stärker präsent sein und hat sich dafür ein faszinierendes Design ausgedacht. Denn so viel sei vorab gesagt: Das Revolt 3 ist ebenso einzigartig wie funktional.

Mit 409 x 253 x 178 mm und ergo einem Volumen von 18 Litern gehört das Gehäuse definitiv zu den größeren seiner Art, durch den turmartigen Aufbau wirkt es ungeachtet dessen erfreulich schlank. Im Deckel befindet sich ein magnetisch arretierender Tragegriff, der bis zu 14 kg halten soll - was weitaus mehr ist, als das Revolt 3 inklusive verbauter Hardware wiegt.

Ohne Riser-Probleme, aber mit 280-mm-AiO

Zumindest während unserer Tests, bei denen wir das Gehäuse mehrfach von einem Büroraum uum anderen getragen haben, gab es keine Probleme. Zur Sicherheit sollte das Revolt 3 dennoch von unten mit einer Hand abgestützt werden, damit im Fall der Fälle keine Schäden an den Komponenten auftreten. Links und rechts des Griffs befinden sich ausfahrbare Halterungen für ein Headset - wie sinnvoll diese sind, ist Geschmackssache.

  • Hyte Revolt 3 mit AiO-WaKü [links] und mit Towerkühler (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 mit allen Komponenten montiert (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
  • Hyte Revolt 3 (Bild: Golem.de)
Hyte Revolt 3 mit AiO-WaKü [links] und mit Towerkühler (Bild: Golem.de)
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Gehäuse in Turmform gibt es bereits einige am Markt, beispielsweise das H1 von NZXT und das Raw S1 von Louque. Beide nutzen allerdings ein Riser-Band, um die Grafikkarte zu montieren, was bei aktuellen PCIe-Gen4-Modellen nicht immer problemlos vonstatten geht und daher teils auf Gen3 herunter geschaltet werden muss.

Beim Revolt 3 hingegen wird der Pixelbeschleuniger direkt am Mainboard angeschlossen, somit ist die Riser-Band-Fehlerquelle von Beginn an außen vor. Hinzu kommt, dass sich vergleichsweise hohe CPU-Kühler montieren lassen und es kein anderes Gehäuse gibt, das für eine 280-mm-AiO-Wasserkühlung für die CPU ausgelegt ist (außer Corsairs One als Komplett-PC).

Schauen wir uns an, wie die Hardware im Revolt 3 verbaut wird und was es bei der Montage zu beachten gilt.

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