Performance, Verfügbarkeit und Fazit

Um zu prüfen, wie sich die Lautheit und die Temperaturen entwickeln, haben wir die Be Quiet Silent Loop 2 wie auch den Noctua NH-U9S per Silent-Profil des Mainboard betrieben und die AiO-Pumpe auf 9 Volt gedrosselt. Im Leerlauf ist das System dank der Radeon RX 6900 XT nahezu lautlos, da diese ihre Lüfter abschaltet und das Netzteil kaum hörbar ist.

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Bei reiner CPU-Last via 30 Minuten Blender erhitzt sich unser Ryzen 9 5950X bei vollen 142 Watt Power-Target mit der Be Quiet Silent Loop 2 auf 67 Grad, mit dem Noctua NH-U9S sind es 80 Grad. Die AiO-Wasserkühlung bleibt dabei angenehm ruhig, der Luftkühler rauscht vernehmlich lauter ohne wirklich zu stören.

Im Lastbetrieb nach einer Stunde mit Gears 5 in 4K übertönt die Grafikkarte die Be Quiet Silent Loop 2 genauso wie den Noctua NH-U9S. Die AiO-Wasserkühlung hält die CPU weiter auf niedrigen 67 Grad, der Luftkühler auf deutlich höheren, aber noch unbedenklichen 84 Grad. Mit rund 70 Watt benötigt der Ryzen 9 5950X zwar viel weniger Energie als bei Blender, die Abluft der Radeon RX 6900 XT heizt jedoch den Innenraum auf.

Verfügbarkeit

Bisher verkauft iBuyPower das Hyte Revolt 3 noch nicht einzeln in Europa, im vierten Quartal 2021 aber soll es verfügbar sein. Ohne Netzteil sind 130 Euro fällig, mit dem 700-Watt-Gold-Energieversorger kostet das Gehäuse voraussichtlich 250 Euro. Komplett-PCs mit dem Hyte Revolt 3 vertreibt iBuyPower hierzulande allerdings bereits.

Fazit

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Das Hyte Revolt 3 ist eine Klasse für sich: Nur hier gibt es die Kombination aus 280-mm-AiO-Wasserkühlung und einer PCIe-Gen4-Grafikkarte hochkant ohne Riser-Band in einem Mini-ITX-Gehäuse. Diese Alleinstellungsmerkmale für sich machen das Revolt 3 schon einzigartig, Hyte aber setzt sie auch überzeugend um.

Zwar halten wir den Griff und den Headset-Halter im Deckel für ein Gimmick, ansonsten hat sich Hyte jedoch viele Detaillösungen ausgedacht: Das Netzteil weist passend bemessene Kabel auf, ein Käfig schützt die Grafikkarte vor seitlicher Belastung und eine Metallplatte verhindert Druck auf die Seitenwand.

Feinheiten wie ein kombinierter Front-Panel-Stecker und die Idee, den USB-C via Kabel von der I/O-Blende des Mainboards zu bestücken, gefallen uns gut. Die Montage der Komponenten im Gehäuse erfordert aufgrund der beengten Platzverhältnisse etwas Fingerspitzengefühl, wobei wir uns gewünscht hätten, dass die EPS-Strippe hinter der Hauptplatine verlegt werden kann.

Mit einer 280-mm-AiO-Wasserkühlung ausgestattet, lässt sich im Hyte Revolt 3 dank deren Performance auch eine Highend-CPU leise betreiben. Die beiden Lüfter sorgen überdies für kühle Spannungswandler und pusten auch einen Teil der heißen Abluft der Grafikkarte ins Freie, da diese das selbst nicht vermag. Weil der Pixelbeschleuniger direkt im PEG-Slot des Mainboards steckt, gibt es volles PCIe Gen4 und kein Problem mit einem Riser-Band.

Ähnliche Gehäuse wie NZXTs H1 nutzen ein solches und unterstützen offiziell nur PCIe Gen3, die CPU-Kühlung übernimmt eine 140-mm-AiO-Wasserkühlung. Für möglichst leistungsfähige und/oder leise Systeme halten wir das Hyte Revolt 3 ergo für eine sehr gute Wahl.

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 Leicht zu montieren, gut gekühlt
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sambache 04. Okt 2021

Mein Gehäuse hat elf 5,25"-Laufwerksschächte extern :-)

ms (Golem.de) 03. Okt 2021

Passt also doch? ;-)

JoeBlack1860 02. Okt 2021

leider hat sich unsere IT auf Lenovo eingeschossen, eigenbau oder andere Hersteller sind...

Gucky 01. Okt 2021

Es gibt ein NR200P mit PCI-E 3.0 Riser, der aber nicht umbedingt gebraucht wird, da man...



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