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Hyperthreading:
So funktioniert Intels Effizienzwunder

Golem-Erklärbär
Einst Intels Leistungsboost für Prozessoren , heute Auslaufmodell? Wir erklären, wie Hyperthreading und andere SMT-Varianten funktionieren – und was danach kommen könnte.
/ Johannes Hiltscher
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Ein 2004 vorgestellter Pentium 4 mit Prescott-Mikroarchitektur - nach Northwood die zweite mit Hyperthreading (Bild: Kim Jae-Hwan / AFP über Getty Images)
Ein 2004 vorgestellter Pentium 4 mit Prescott-Mikroarchitektur - nach Northwood die zweite mit Hyperthreading Bild: Kim Jae-Hwan / AFP über Getty Images

Für Intel war es 2002 ein großes Ding: Hyperthreading, wie das Unternehmen seine Variante des simultanen Multi-Threading (SMT) nennt. Eine eigene Ausgabe des hauseigenen Intel Technology Journal (PDF)(öffnet im neuen Fenster) erläutert die Technologie auf 63 Seiten in sechs Einzelbeiträgen aus verschiedenen Perspektiven. Grund für die Entwicklung war die Feststellung der Ingenieure, dass in den Jahren zuvor Leistungssteigerungen durch den überproportionalen Einsatz zusätzlicher Transistoren erkauft wurden.

Hyperthreading sollte den Trend umkehren. Mit nur fünf Prozent mehr Transistoren sollten sich Leistungssteigerungen zwischen grob 15 bis 30 Prozent erreichen lassen. Möglich wird das durch eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Funktionseinheiten, also Integer- und Gleitkomma-Recheneinheiten, Load-/Store-Units und Adressgeneratoren. Wir erklären, wie das erreicht wird und warum es mittlerweile leistungsfähigere Alternativen gibt.

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