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'Ist es notwendig, dass jemand dafür bezahlt?'

HTT will in das Verkehrskonzept die erste und die letzte Meile mit einbeziehen - also am Startpunkt den Weg zur Hyperloop-Station und am Ort der Ankunft den Weg zum Ziel. Er stelle sich vor, dass ein Reisender per Smartphone ein Taxi oder ein selbstfahrendes Auto bestelle, das ihn zu zur lokalen Hyperloop-Station bringe. Von dort fahre er zur Hauptstation, wo er die Überlandreise antrete.

  • Hyperloop-Konzeptzeichnung (Bilder: Elon Musk/SpaceX)
  • 28 Passagiere sollen in einer Hyperloop-Kapsel Platz finden.
  • Zwei Röhren sollen auf Polyonen errichtet werden.
  • Ein Kompressor soll die Luft vorn ansaugen und hinten wieder ausstoßen.
  • Mit 1.220 km/h durch die Röhre
  • Hyperloop-Kapsel
  • Schemazeichnung des Hyperloop-Systems
Hyperloop-Konzeptzeichnung (Bilder: Elon Musk/SpaceX)
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Aber mit Hyperloop sollen nicht nur Menschen reisen. Durch die Röhren sollen auch Transportkapseln sausen, die Güter transportieren. Das werde eine wichtige Einnahmequelle, sagt Ahlborn. Denn HTT sei ein Unternehmen, das Gewinn erwirtschaften wolle - auch wenn Musk Hyperloop als Open-Source-Projekt vorgestellt hat.

Allerdings soll sich das Geschäftsmodell vom typischen Prinzip Fahrgast kauft Fahrkarte unterscheiden. "Ist es notwendig, dass jemand dafür bezahlt?", fragt Ahlborn. "Oder gibt es andere Modelle, um mit dem Passagier Geld zu verdienen? Ich habe ihn ja für 40 Minuten."

Je mehr Passagiere, desto mehr Einnahmen

Daraus könnten sich andere Möglichkeiten für Einkünfte ergeben, Ideen dafür gebe es schon. Denn, sagt Ahlborn: Je günstiger eine Fahrt sei, desto mehr Passagiere nutzten den Hyperloop, und je höher das Aufkommen an Passagieren sei, desto mehr Geld lasse sich verdienen. "Von daher ist das Ticket sicherlich etwas limitierend." Außerdem will das Unternehmen ja wie bereits erwähnt Geld mit dem Verkauf von Strom sowie mit dem Gütertransport verdienen.

Im kommenden Jahr will HTT mit dem Bau der ersten Strecke beginnen. Quay Valley heißt der Ort, an dem das neue Verkehrsmittel entsteht. Er liegt im US-Bundesstaat Kalifornien, etwa auf halber Strecke zwischen Los Angeles und San Francisco. Der Ort, der für 75.000 Einwohner geplant ist, ist ebenfalls im Aufbau.

Quay Valley wird mit Sonnenenergie versorgt

Quay Valley sei eine "grüne Modellstadt", die vollständig mit Solarstrom versorgt werde, erzählt Ahlborn. Die Stadt soll unter anderem ein Vergnügungsviertel bekommen, durch das der Hyperloop die Besucher transportiert. Rund 8 km lang wird diese Strecke. Eröffnet werden soll sie 2017 - dann will das Unternehmen den Testbetrieb aufnehmen, ein Jahr später den regulären Betrieb mit Passagieren. Etwa 10 Millionen von ihnen will HTT im Jahr durch Quay Valley transportieren.

Quay Valley wird aber keine Teststrecke.

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freddypad 17. Jun 2015

Also ich zumindest schon. Die Rohrpost gab es doch z.b. auch in der Serie "Hallo...

Kabelsalat 17. Jun 2015

Bei den geschwindigkeiten geht es eher um Fernreisen. Also sagen wir mal ein Bahnhof ist...

dp23 12. Jun 2015

Immerhin ist hier nur + und - vertauscht und nicht, wie im letzten Absatz des...

dp23 12. Jun 2015

reziprok? 1 / Welt

Yeeeeeeeeha 10. Jun 2015

Ich glaube, du verstehst nicht, aus welcher Denke heraus diese Projekte geboren werden...


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