Was machen die anderen Hyperlooper?

Einen Prototyp werde es voraussichtlich in zwei bis drei Jahren geben, sagt Gendron. Ein fertiges Produkt soll in drei bis fünf Jahren verfügbar sein. Transpod werde die Kapseln bauen und an die Betreiber liefern, sagt Gendron. Er geht davon, dass sich der Hyperloop ähnlich entwickeln wird wie heute die Eisenbahn: Die Trassen werden von eigenen Infrastrukturunternehmen betrieben, die die Kapseln von Unternehmen wie Transpod kaufen. Es sei aber auch nicht ausgeschlossen, dass Transpod zumindest einen Teil der Infrastruktur selbst betreibe.

  • Hyperloop in Kanada: Transpod entwickelt an Elon Musks Transportsytem. (Bild: Transpod)
  • Es beschäftigt sich mit den Kapseln und will diese später für Streckenbetreiber bauen. (Bild: Transpod)
  • Diverse Studien zeigen, wie es im Innern aussehen könnte. (Bild: Transpod)
  • Gründer Gendron favorisiert eine Strecke von Toronto nach Montreal. (Bild: Transpod)
Hyperloop in Kanada: Transpod entwickelt an Elon Musks Transportsytem. (Bild: Transpod)
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Die Schwierigkeit ist aber, dass die Systeme aller drei Unternehmen - Transpod, HTT und Hyperloop One - nicht miteinander kompatibel sind. Deshalb gibt es laut Gendron keine Gespräche mit den anderen. Vorgehen, Designs und Technik seien unterschiedlich. Er erwarte, dass sich "das zuverlässigste, effizienteste und kostengünstigste System" durchsetzen werde, weshalb Kompatibilität kein Problem darstellen werde.

Hyperloop One liegt vorn

An der Spitze ist derzeit Hyperloop One: Das Unternehmen baut eine Strecke bei Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada. Die Bauarbeiten machen Fortschritte. Im ersten Quartal dieses Jahres werde dort der erste Test mit einem kompletten Hyperloop-System stattfinden, sagte Hyperloop-One-Sprecher Rick Jennings Golem.de. Im Mai vergangenen Jahres hatte Hyperloop One dort einen Triebwerkstest durchgeführt, aber auf einer offenen Strecke.

Im Unternehmen ist inzwischen offensichtlich wieder Ruhe eingekehrt: Der Machtkampf scheint beendet. Das Gerichtsverfahren sei im November beigelegt worden, sagt Hyperloop-One-Sprecher Rick Jennings Golem.de. Das Unternehmen schreite voran und wachse.

HTT wartet noch auf die Baugenehmigung

Anders hingegen bei HTT: Das Projekt will eine Strecke in der neuen kalifornischen Stadt Quay Valley bauen. Der Baubeginn war laut HTT-Gründer Dirk Ahlborn für Mitte vergangenen Jahres geplant, hat sich aber verzögert. HTT hat noch nicht alle Genehmigungen zusammen. Frühestens im Februar könne der Bau starten, sagte HTT-Chef Bibop Gresta dem US-Online-Nachrichtenangebot Inverse.

In Kalifornien können am letzten Januar-Wochenende knapp zwei Dutzend Entwickler zeigen, ob die von ihnen entworfenen Hyperloop-Kapseln funktionieren - und zwar auf einer Teststrecke, die SpaceX eigens dafür in Kalifornien errichtet hat.

SpaceX sucht die schönste Kapsel

Es sind die erfolgreichsten Teilnehmer an der Official SpaceX Hyperloop Pod Competition, einem Designwettbewerb, dessen Ziel es war, Kapseln für das Hochgeschwindigkeits-Transportsystem Hyperloop zu entwerfen. Ausgeschrieben hatte ihn im Juni 2015 SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Hyperloop-Erfinder Musk.

Die erste Runde gewann das Team des Massachusetts Institute of Technology (MIT): Nach Ansicht der Juroren hatte es die schönste Kapsel entworfen. Allerdings ging es bei der Ausscheidung vor einem Jahr erst um das Aussehen. Ende des Monats muss das MIT-Team sowie gut 20 Konkurrenten nun zeigen, dass seine Kapsel nicht nur gut aussieht, sondern auch funktioniert. Die Ausscheidung verschob sich aber, weil die Röhre nicht rechtzeitig fertig wurde.

Doch voraussichtlich werden nicht Menschen zuerst in den Hyperloop einsteigen.

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 Hyperloop: Nur der Beste kommt in die RöhreWo und wie wird zuerst gehyperloopt? 
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Eheran 26. Jan 2017

Nein, und ich glaube denen nicht, dass das günstiger sein soll als normale Schienen zu...

elf 24. Jan 2017

Genau diese Problematik meinte ich. Allerdings komme ich mit deinen Zahlen nicht ganz...

FreiGeistler 23. Jan 2017

Ich glaube, er meint Hyperloop funktioniert mit Magnetschwebetechnik. Tut es eben nicht...

FreiGeistler 23. Jan 2017

Hallooo Druckunterschied nicht so gross, weil nur Teilvakuum. Jetzt drinne?!

Eheran 22. Jan 2017

Auch das wäre viel zu viel. Eine einmal evakuierte Anlage wird nicht durch Diffusion in...


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